



Ob nun mit der Fähre, dem Auto oder dem Flieger, es gibt genügend Möglichkeiten, um nach Norwegen zu gelangen.
Ganz Mutige erkunden Norwegen mit dem Fahrrad, die weniger Mutigen schrauben sich noch einen Motor an ihre zwei Räder
und die Bequemen, nehmen halt den Flieger oder das Auto.
Mit der Bahn wäre auch eine Alternative, aber das ist wirklich nur etwas für Bahnenthusiasten, deshalb beleuchten wir
diesen Punkt nicht so detailiert.
Wer mit dem Auto anreist und von Hirtshals nach Norwegen möchte, dem sei der Besuch des
Nordsøen Oceanarium in Hirtshals empfohlen. Fünf Aquarien und eine Erlebniswelt bringen euch die Nordsee und deren
Bewohner näher.
Immerhin sind rund 70 Fischarten zu bewundern. Nähere Infos unter




Entfernungstabelle in km ohne zusätzliche Fähren



1.Fähre Kiel-Oslo mit der Color Line
hohe-günstige Preise- je nach Buchungszeitraum, Auto-Sparpakete-Kreuzfahrtcharakter.
Dauer: ca. 18 Stunden
Fähren: "MS Color Fantasy" und die "MS Color Magic" (mit diesen Schiffen macht Reisen Spaß)
www.colorline.de
Die Fähre Kiel-Oslo ist für Reisende zu empfehlen, die entweder in der Umgebung von Oslo
bleiben,oder nach Mittel bzw. Nordnorwegen wollen. Von Oslo aus geht es dann immer
die E6 entlang.
Alternativ könnt ihr auch die E3 benutzen, die führt paralell zur E6 und
ist landschaftlich reizvoller und vom Verkehrsaufkommen wesentlich ruhiger.
Mit den beiden Schiffen der Color-Line macht das Reisen richtig Spaß. Dafür sind die Preise auch
entsprechend.

mehr Bilder der M/S Color Magic hier

2.Fähre Hirtshals-Stavanger/Bergen mit der Fjord-Line
sehr hohes-mittleres Preissegment, wer zu spät bucht muss mit Wucherpreisen rechnen.
1000 € für Hin+Rücktour sind dann keine Seltenheit. In den norwegischen Ferien, liegen die
Preise von Hause aus auf sehr hohem Niveau, selbst die Schlafsessel.
Dauer: ca.18-20 Stunden bis Bergen-Stavanger ca. 8 Stunden kürzer
Fähre: "MS Bergensfjord"
www.fjordline.de
Diese Route ist für alle geeignet, die nach Süd/Fjordnorwegen wollen, also die Bereiche
Egersund/Stavanger/Haugesund/Bergen bis hoch zum Sognefjord.
Tip: Bucht keine Tickets direkt über der Show-Bühne. Die befindet sich auf Deck 3.
Habt ihr die Kabinen direkt darüber gebucht, dann viel Spaß.
Wenn die Band spielt, könnt ihr mitsingen, tanzen und wer will auch Bingo mitspielen.
Den Link zum Deckplan gibt es unter dem Foto.
Wir haben noch keine Überfahrt erlebt, wo nicht gehämmert, gemalert oder
sogar geschweißt wurde.

Die ehemalige M/S Bergen, seit 2006 M/S Bergensfjord-den Deckplan mit allen
Kabinennummern erhaltet ihr
hier
3.Fähre Hirtshals-Kristiansand
Dauer: 3-4 Stunden, je nach Wind, Schnellfähre 3 Stunden 15 Minuten (preiswert-Color Line)
Fähre: "Superspeed 1"
Diese Rute ist ideal für Reisende, die in Südnorwegen bleiben wollen.
Mandal, Flekkefjord, Egersund, Arendal. Tolles Schiff.

4.Fähre Hirtshals-Kristiansand
Dauer: 2,5 Stunden, Schnellfähre (Fjord Line) ab April 2010 - preiswert
Fähre: "Fjord Cat"
Die schnellste Verbindung nach Norwegen
Wenn zu starker Wind ist, fährt die Fähre oft nicht.

Technische Daten Fjord Cat:
Baujahr: 1998
Länge: 91,3 Meter
Breite: 26 Meter
Tiefgang: 3,75 Meter
Geschwindigkeit: 41 Knoten
Passagieranzahl: 660
Autos: 200 + 4 Busse
5.Hirtshals - Larvik
Dauer: 2:45 Stunden - Schnellfähre (Fjord Line)
Fähre: Superspeed 2
allgemeine Info's
Das sind die Standardrouten, es gibt noch einige andere Verbindungen-siehe weiter unten
Kurz noch etwas zu den Fähren.
Sämtliche Fähren haben einen hohen Sicherheitsstandard, wobei die beiden neuen Schiffe der
Color-Line (M/S Color Fantasy , M/S Color Magic ) wohl das Non+Ultra darstellen.
Zudem reist es sich mit ihnen wie auf einem Luxusliner. Nicht umsonst vergab der ADAC den
Titel-die modernsten und kompfortabelsten Autofähren weltweit zu sein. Das soll schon was heißen, wo der ADAC
doch an vielem was auszusetzen hat.
Die M/S Color Fantasy wurde als erstes Schiff (2004) in Betrieb genommen, 2007 folgte dann die M/S Color Magic.
Taufpatin für die Magic war übrigens Veronica Ferres. Mit 1016 Kabinen hat die Color Magic 50 Kabinen mehr als ihr
Schwesterschiff, die M/S Color Fantasy. Beide Schiffe sind in der finnischen Aker Kvæner Werft gebaut worden.
Die Kosten belaufen sich für beide Schiffe auf fast 600 Millionen Euro.
Die Reederei ließ sich einiges kosten, um die Passagiere während der Überfahrt bei Laune zu halten. Shopping-Miles,
Aqua-Badeland, 10 Restaurants und Konferenzräume und in jeder Kabine TV, machen uns das Reisen sehr angenehm.
Wer von euch die Reisekasse schonen möchte, der sollte sich genügend Proviant mit auf die Fähre nehmen. Die
Preise sind irre. Auf der MS Bergensfjord z.Bsp. kostet ein halbes Hähnchen mit Pommes fast 13 Euro.(2010)
Allerdings braucht ihr dann die nächsten 3 Tage keine Nahrung mehr zu euch zu nehmen. :-) Es sind sehr reichhaltige
Portionen.
Eine kleine Flasche Saft schlägt mit fast 3 € zu Buche, eine Büchse Red Bull liegt bei 2,50€ und Coke gab es 2010
gar nicht, nur Pepsi. Selbst im Duty Free Shop sind die goldenen Zeiten vorbei. Vor Jahren haben wir uns immer
Zigaretten gekauft, machen wir nicht mehr. Einfach zu teuer. Für die Damen waren die Parfümerieregale immer
ein beliebter Anlaufpunkt. Wie gesagt-war. Die Schnäppchenzeiten sind vorbei.
Noch heftiger sind die Preise auf der Fantasy und Magic. Für 2 Pizzen, plus 2 Getränke (keine Alkoholikas), zahlten wir umgerechnet 47,-€. (2011). Ein Frühstück pro Person schlägt mit ca. 17,-€ ins Urlaubskontor. Für 2 große Kaffee's müßt ihr 8,-€ berappen. Die Preise für ein abendliches Dinner im a la Cart Restaurant liegen ab 60,-€ aufwärts pro Person. Lediglich die Getränkepreise im Irish Pub und in der Lounge sind noch halbwegs akzeptabel. Im Irish Pub darf sogar in einer Ecke geraucht werden, ansonsten nur auf Deck. In den Kabinen ist das Rauchen natürlich verboten.
weitere Anreisemöglichkeiten:
Puttgarden - Rødby Scandlines | |
Kiel - Göteborg Stena Line Göteborg als Ziel der Fähre wäre eine Alternative für Reisen nach Ost- und Nordnorwegen und bietet auch die Möglichkeit sich für einen anderen Grenzübergang von Schweden nach Norwegen als die Svinesund-Brücke zu entscheiden. Für die schnelle Anreise nach Nordnorwegen über Schweden ist dies die letzte Station: über die E 20 nach Ørebro, danach über die Straße 60 und 68 nach Gävle - von dort über die E4 am Bottnischen Meerbusen entlang in den Norden. Dauer: 13.5 Stunden | |
Travemünde - Malmö NordöLink / Finnlines Die Verbindung Travemünde - Malmö ist für Touristen aus Deutschland interessant. Die nächste Route nach Norwegen ist über die E 6 an der Westküste Schwedens entlang. Malmö als Ziel der Fähre bietet die Möglichkeit über die E 4 an der Ostküste Schwedens entlang den Norden Norwegens zu erreichen. | |
Travemünde - Trelleborg TT-Line | |
Frederikshavn - Oslo Stena Line Frederikshavn liegt gegenüber von Hirtshals an der Ostseite der dänischen Festlandsspitze. Von hier erreicht die Fähre in 8,5 Stunden Oslo. Man spart sich die Auto-Fahrzeit, die man ungefähr von Höhe Göteborg über die E 6 nach Oslo braucht. | |
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Kopenhagen - Oslo DFDS Seaways Von Kopenhagen erreicht man über Helsingborg in 16,25 Stunden Oslo. Diese Route ist für Urlauber interessant, die nach einem Besuch von Kopenhagen anschließend bequem nach Norwegen weiterreisen wollen. | |
Strömstad - Sandefjord Color Line Es ist die einzige Fährverbindung der Color-Line von Schweden nach Norwegen. Dauer 2,5 Stunden.Wer als deutscher Tourist erstmal bis hierhin gefahren ist, und sich für einen Urlaub in West- oder Südnorwegen entschieden hat, der kann auch weiter die E 6 fahren und die kürzere Fährverbindung Moss - Horten oder weiter nördlich den im Jahre 2000 eröffneten Oslofjordtunnel benutzen. Rostock/Saßnitz-Schweden-Norwegen Die Verbindungen Rostock/Saßnitz-Trelleborg (TT-Line/Scandlines) wären auch eine Alternative, dann über Schweden nach Norwegen. Uns persönlich zu viele km mit dem Auto, zeitmäßig mit die schnellste Verbindung. |


Unterschätzt bitte nie die Entfernungen in Norwegen. Obwohl das Strassennetz gut ausgebaut ist,kommt man nicht so richtig von der Stelle, dank der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Es gibt 91 323 Straßenkilometer, davon sind 407 km Schnellstraßen. Der Rest sind Landstraßen und Wege und in abgelegenen Gebieten findet man auch heute noch eine Reihe von nicht asphaltierten Straßen.
Regel Nr.1 für alle Autofahrer:
Haltet euch an die Verkehrsregeln in Norwegen und Dänemark-sonst wird es teuer.
In beiden Ländern wird auch am Tag mit Abblendlicht gefahren
Bußgelder
hier
Regel Nr.2
Tankt noch einmal in Dänemark-ist deutlich preiswerter als in Norge.
Ganz wichtig für Norwegen:
Ihr müßt für einige Strassen Maut bezahlen.Die elektronischen Abkassierer heißen:
Bomstasjonen.

Oslo und Bergen z.Bsp. haben nur noch elektronische Mautstationen, d.h. jedes Auto wird elektronisch erfasst.
Ihr könnt euch aber vor eurer Abreise im Internet einen sogenannten Autopass besorgen unter www.autopass.no.
Keinen AutoPASS????
Ist kein AutoPASS vorhanden, werden die Nummernschilder fotografiert und der Fahrzeugbesitzer erhält eine Rechnung per Post(ohne Extragebühren) zugesandt. Passagen werden in der Regel über einen Zeitraum von 3 Monaten erfasst. Wird die Rechnung nicht fristgerecht bezahlt, erhält man zuerst eine Mahnung, danach kommt eine Mahngebühr von NOK 300,- hinzu.
Die Abrechnung für ausländische Fahrzeuge wird über die Fa. Euro Parking Collection plc (EPC) in London abgewickelt.
Ihr könnt aber auch innerhalb von 3 Werktagen bei einer Servicestation (in der Nähe der Mautstation) bezahlen.
Soweit die Theorie.
Die Praxis scheint aber anders zu funktionieren. Wir sind schon oft durch Oslo und Bergen gefahren und haben bislang noch nie Probleme mit der Maut gehabt. Ohne Autopass oder anderen Dokumenten. Soll jetzt kein Freibrief sein, nur das muß jeder für sich entscheiden.
Von Einheimischen erfuhren wir, dass von Touristen häufig keine Maut verlangt wird, vorausgesetzt ihr benutzt
bestimmte Tunnel oder mautpflichtige Strassen nicht täglich.
Nur so viel- die Strafen für die Nichtentrichtung der Maut, sind nicht so hoch wie in Österreich, die dahingehend
völlig den Bezug zur Realität verloren haben. Norweger sind da etwas kulanter.
Mautpflichtigen Strassen in Norwegen könnt ihr
hier nachlesen.
Strassen
Norwegens Strassennetz ist gut ausgebaut, nicht so wie in Deutschland, wo fast jeder Meter mit dem Auto zurückgelegt wird.
Die Hauptstrassen sind gut zu fahren. Auf Nebenstrassen gilt höchste Konzentration, denn die sind
teilweise so schmal, dass ein Auto ausweichen muß. Dafür sind alle 200-400m Ausweichbuchten vorhanden. Kommt
euch ein Auto entgegen, muß also einer von euch den Rückwärtsgang einlegen, um in diese Bucht zu gelangen. Keine
Panik-es funktioniert. Die Norweger werden ja damit groß. Und sie haben Geduld, wenn es dem ungeübten Touristen nicht gleich auf Anhieb gelingt in die Lücke zu gelangen. Rückwärts fahren soll ja für manche Zeitgenossen der Horror sein.
Gegenseitige Rücksichtnahme wird ganz groß geschrieben. Ihr werdet nicht all zu oft einen Norweger drängeln sehen.
Die Lichthupe wird zur Begrüßung benutzt. Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten unterbieten Norweger oft, aber nicht nur, wie erwähnt, es gibt auch kleine Norwegen-Vettels. Ausserhalb von größeren Städten zumindestens. In Oslo, Bergen und Trondheim fühlt man sich dagegen schon fast wieder heimisch, besonders in der Rush hour.
Der Begriff Zeit hat in diesem Land eine andere Bedeutung als in Deutschland. Eine ganz andere.
Vergessen solltet ihr nicht, dass man in Skandinavien nicht so recht vorwärts kommt. Das gilt auch für die Fahrer der
Sportwagenfraktion. Insbesondere Norwegen ist etwas für den geduldigen Autofahrer. Max. Höchstgeschwindigkeit von 90km/h-100km/h (AB Oslo), in der Regel weniger. Da ziehen sich 100km wie Kaugummi.
(Schweden max. 120km/h , Dänemark max. 130km/h - Finnland max.120 km/h-gehört streng gesehen nicht zu Skandinavien)
Wir hatten 2006 eine Norwegen-Tour nach Kolvereid (liegt zwischen Hitra und den Lofoten) und sind mit der Color-Line von Kiel nach Oslo.
Von Oslo waren es dann noch 860km. Dafür benötigten wir 13 Stunden. Nach etlichen Stunden Autofahrt hat man dann
auch keinen Blick mehr für die gigantische Natur. Wir wollten einfach nur noch ankommen. 13 Stunden reine Fahrzeit
übrigens, 1,5 Stunden kamen dann noch dazu, um die Hütte zu suchen. Unser Reiseanbieter (Dancenter) hatte uns eine
Beschreibung gegeben, die wir bei einer Reise zum Mars hätten benutzen können-für Norwegen war die völlig ungeeignet.
Wenn ihr eure Reisekasse schonen wollt, dann haltet euch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Strafen sind schon bei
geringfügigen Überschreitungen-wie bereits erwähnt-sehr heftig. Wenn ihr, wie einige in Deutschland, mal so eben mit 80km/h durch eine Ortschaft bügelt, obwohl nur 50km/h erlaubt sind, dann verbringt ihr den Rest eures Urlaubes im Knast. Wir schalten sehr häufig den Tempomaten zu, da verbrauchen wir sicherlich mehr Sprit, aber lieber zahlen wir die paar Euro mehr, als 100€ oder mehr wegen geringfügiger Geschwindigkeitsüberschreitung zu berappen. Das passiert in Norwegen sehr schnell, gerade in den Bergen.
Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer. Feste Blitzer werden durch folgendes Verkehrszeichen angekündigt.

Beachtet die, auch wenn nach 2km immer noch kein Blitzer zu sehen war. Er kommt-garantiert.
Gelasert wird eher selten und wenn dann meißt nur in Großstädten oder größeren Gemeinden, bzw. in deren unmittelbarer Umgebung.
Als wir 2008 zu unserem Haus wollten, holte uns die Vermieterin ab und wir mußten hinter ihr her fahren.
60km/h waren ausgewiesen, Mutti fegte mit über 80 die Strasse lang. Glaubt uns, wir hatten nicht nur Schweißperlen auf der Stirn. Als wir sie daraufhin ansprachen, winkte sie nur ab und meinte-no Police here. Sehr beruhigend.
Alkoholkontrollen (0,2%) werden auch eher in Ballungszentren durchgeführt, aber wie gesagt, verlasst euch nicht darauf.
Das gilt auch, wenn ihr mit eurem Boot unterwegs seit. Kontrolliert euch die Küstenwacht und ihr habt ordentlich einen an der Bimmel, dann habt ihr den restlichen Urlaub über Spaß. Versprochen.
Allerdings kontrolliert die Küstenwacht eher selten, es sei denn ihr donnert lautstark gröllend über den Fjord. Aber das macht ja keiner von euch, wenn doch, berichtet uns wie es so im norwegischen Knast war.
Gebühr der Maut in NOK


zusätzlich
Rv 658 Alesund - Ellingsoy -Giske/Vigra 60
Rv 661 Straumsbrücke 30
Rv 714 Hitra - Froya 75
Rv 755 Skarnsundbrücke 66




47 Flughäfen in Norwegen
Ålesund Airport, [Flughafen Vigra]
Alta Airport
Andoya Airport, [Flughafen Andoya/Andenes]
Bardufoss Airport
Båtsfjord Airport
Bergen Airport, [Flughafen Flesland]
Berlevag Airport
Bodø Airport
Brønnøysund Airport, [Flughafen Brønnøy]
Evenes Airport, [Flughafen Harstad/Narvik]
Fagernes Airport, [Flughafen Leirin]
Florø Airport
Bringeland Airport, [Flughafen Førde]
Hammerfest Airport
Hasvik Airport
Haugesund Airport, [Flughafen Karmøy]
Honningsvag Airport, [Flughafen Valan]
Kirkenes Airport, [Flughafen Høybuktmoen]
Kristiansand Airport, [Flughafen Kjevik]
Kristiansund Airport, [Flughafen Kvernberget]
Lakselv Airport, [Flughafen Banak]
Leknes Airport
Longyear Airport, [Flughafen Svalbard]
Mehamn Airport
Mo I Rana Airport
Molde Airport, [Flughafen Årø]
Kjaerstad Airport, [Flughafen Mosjøen]
Namsos Airport
Narvik Airport, [Flughafen Framnes]
Orsta-Volda Airport, [Flughafen Hovden]
Oslo Airport, [Flughafen Gardermoen]
Roervik Airport, [Flughafen Ryumsjoen]
Røros Airport
Rost Airport, [Flughafen Stolport]
Sandane Airport, [Flughafen Anda]
Sandefjord Airport, [Flughafen Torp]
Sandnessjøen Airport, [Flughafen Stokka]
Skein Airport, [Flughafen Geiteryggen]
Sogndal Airport, [Flughafen Haukasen]
Sørkjosen Airport
Stavanger Airport, [Flughafen Sola]
Stokmarknes Airport, [Flughafen Skagen]
Svolvaer Airport, [Flughafen Helle]
Tromsø Airport, [Flughafen Langnes]
Trondheim Airport, [Flughafen Vaernes]
Vadso Airport
Vardø Airport, [Flughafen Svartnes]
Das Inlandsflugnetz Norwegens ist sehr dicht.
Die wichtigsten innernorwegischen Fluglinien sind
Widerøe
SAS
Braathens
Norwegian Air
Alle Fluglinien bieten Rabatte auf den Normalpreis an, ihr müßt euch da nur durchwühlen.


Ein Hinweis in eigener Sache:
Häufig taucht die Frage auf, was passiert, wenn man vom Zoll mit zu viel Alkohol erwischt wird?
Besteht überhaupt die Gefahr, dass man erwischt wird?
Ihr solltet immer darauf gefasst sein, das ihr kontrolliert werdet. Die Zöllner haben ihre Hausaufgaben gemacht und stehen nicht nur da, um Touris und Einheimische durchzuwinken.
In der Regel kennt der Zoll die Pappenheimer und wenn man in den Zollstatistiken nach sieht, wie viel Alkohol jährlich beschlagnahmt wird, solltet ihr es euch wirklich überlegen, ob es den ganzen Streß und Ärger wert ist.
Wir haben auch schon ganz schlaue deutsche Touris erlebt, die der Meinung waren, woher um alles in der Welt will der Zoll wissen, dass wir zu viel Alkohol bei haben? Natürlich wissen die Zöllner das nicht, aber sie haben jahrelange Erfahrung darin, wer zu viel bei haben könnte. Sehr beliebt sind z.Bsp. Kleintransporter, aber auch PKW's werden kontrolliert.
Uns ist es 2010 so ergangen. 1 PKW mit 2 Insassen-die werden uns doch nicht rausholen??
Wir fuhren in der "grünen" Reihe von der Fähre, wurden aber vom Zoll in die rote Reihe dirigiert. Als letztes Auto waren wir mit der Kontrolle an der Reihe. Gut das wir wirklich nichts zu verzollen hatten.
Alles was ihr über der erlaubten max. Menge dabei habt, müßt ihr bezahlen und das kann teuer werden. Darüber hinaus wird alles, was über der max. Menge liegt beschlagnahmt.
Es gibt ja einige Spezis, die der Meinung sind, wir fahren ja über Schweden und dann noch Nachts, da kontrollieren die nicht.
Das mag sicherlich öfter gut gehen, aber irgendwann ist die Kelle draussen und dann kann es sehr unangenehm werden.
Alkoholschmuggel gilt nicht als Kavaliersdelikt, sondern ist eine Straftat.
Roter und grüner Ausgang
Viele Einreisestellen verfügen über einen roten-und grünen Ausgang.
Den ROTEN Ausgang benutzt ihr, wenn ihr Waren zu verzollen habt. (Alkohol, Zigaretten etc.)
Mit der Benutzung des GRÜNEN Ausgangs signalisiert ihr dem Zoll, dass ihr nichts zu verzollen habt.
Regeln zur Befreiung von Zoll und Steuern
Nach einem mindestens 24-stündigen Aufenthalt außerhalb Norwegens könnt ihr Waren im Gesamtwert von
NOK 6.000 zoll- und steuerfrei einführen. Wenn ihr euch weniger als 24 Stunden außerhalb Norwegens
aufgehalten habt, könnt ihr einmal im Laufe von 24 Stunden Waren im Gesamtwert von bis zu
NOK 3.000 zoll- und steuerfrei einführen. Alkohol und alkoholische Getränke sowie Tabakerzeugnisse dürfen
nur dann eingeführt werden, wenn ihr nachweisen könnt, dass diese Waren in einem Staat des Europäischen
Wirtschaftsraums erworben und beim Kauf die entsprechenden Abgaben entrichtet wurden (keine Duty-Free-Waren).
Kinder unter 12 Jahren dürfen nur Erfrischungsgetränke, Schokolade und andere Süßigkeiten zoll- und steuerfrei einführen.
Innerhalb der Wertgrenze von NOK 6.000 bzw. NOK 3.000 dürfen die nachstehend aufgeführten Waren zoll-und
steuerfrei eingeführt werden.
Alkohol und alkoholische Getränke
a. 1 Liter alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 % Alkohol und höchstens 60% und 1,5 Liter
andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 2,5 % und höchstens 22 % oder 3 Liter alkoholische
Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 2,5 % und höchstens 22 %.
b. 2 Liter Bier mit einem Alkoholgehalt von mehr als 2,5 % oder 2 Liter andere alkoholische Getränke mit einem
Alkoholgehalt von mehr als 2,5 % und höchstens 4,7 %. Dies bedeutet, dass man z. B. 5 Liter Bier mitbringen kann,
wenn dies bei der Einreise das einzige alkoholische Getränk ist.
Alkohol und alkoholische Getränke dürfen nur von Personen über 18 Jahren eingeführt werden. Die Altersgrenze für
die Einfuhr von alkoholischen Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 % beträgt 20 Jahre.
ACHTUNG: Die Einfuhr von Alkohol über 60% ist strengstens verboten!!!
Zuwiderhandlungen ahndet der norwegische Zoll mit Knast.
Habt ihr Drogen dabei, egal ob harte oder weiche Drogen, geht es ebenfalls hinter Gitterstäbe.
Es gibt noch die sogenannte einfache Verzollung, die Regelungen und Daten erfahrt ihr hier
Tabakerzeugnisse
a. 200 Zigaretten oder 250 Gramm anderer Tabakerzeugnisse, und
b. 200 Blatt Zigarettenpapier.
Tabakerzeugnisse dürfen nur von Personen über 18 Jahren eingeführt werden.
Lebensmittel allgemein
Insgesamt 10 kg Fleisch, Fleischwaren und Käse aus Ländern des EWR, und Futtermittel außer Hunde
und Katzenfutter.
!!!! Die Einfuhr von Kartoffeln ist strengstens verboten!!!!
Kauft euch in Norwegen Kartoffeln, die schmecken auch nicht anders als deutsche und sind in
etwa so teuer wie in Deutschland. Warum eine hohe Geldstrafe riskieren, wenn ihr es preiswerter
haben könnt?
Aus Ländern außerhalb des EWR ist die Einfuhr von Fleisch, Fleischwaren, Milch und Milchprodukten im Reisegepäck
verboten.
Diese Produkte sind über eine veterinärmedizinische Grenzkontrollstelle einzuführen, wobei den Waren ein
Gesundheitszertifikat beizuliegen hat.
Kraftstoffe
Bis zu 600 Liter in den serienmäßig eingebauten Kraftstofftanks des Beförderungsmittels. Zusätzlich dürfen
pro Beförderungsmittel 10 Liter Kraftstoff in einem zugelassenen Reservekanister mitgeführt werden.
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Medikamente
Ihr dürft für den privaten Gebrauch Medikamente mit nach Norwegen einführen. Solltet ihr diese vergessen haben -
was uns schon passiert ist- so habt ihr so gut wie keine Chance diese aus Deutschland per Post euch zusenden zu lassen.
Die Pillen kommen in der Regel nicht durch den Zoll bei der Durchleuchtung.
Die einzigste Alternative ist ein Besuch bei einem norwegischen Arzt.

Polizei auf norwegisch
Allgemein etwas über Norwegen
Länge: 1752 km
Breite: 430 km (breiteste Stelle)
6 km (schmalste Stelle)
Küstenlinie Festland: 21 000 km
alle Inseln und Buchten: 83 281 km
Gesamtfläche: 385 155 Quadrat-km (Deutschland 357 021 Quadrat-km)
Einwohnerzahl: 4,92 Mio. (Stand-März 2011)
Haupstadt: Oslo mit 602 000 Einwohner (Stand - Januar 2011)
weitere Städte mit über 100 000 EW: Bergen,Trondheim, Stavanger, Bærum
Regierungsform: konstitutionelle Monarchie mit einem parlamentarischen demokratischen Regierungssystem
Landeswährung: Norwegische Krone - Umrechnung je nach Tageskurs 1:8 (Stand Juni 2010)

Klima
Südnorwegen
milde-normale Winter mit viel Regen und Schnee,mittelwarme Sommer-vergleichbar mit HH :-)
Temp. im Sommer von 30 Grad sind im südl. Teil nichts ungewöhnliches.
Mittelnorwegen
normaler Winter, mit viel Schnee, Sommertemperaturen selten über 25 Grad
Nordnorwegen
strenge Winter,lang anhaltend,im Sommer selten über 20 Grad
Mitternachtssonne
Im Hochsommer geht die Sonne im Norden nicht unter. Selbst im Süden des Landes ist um 23 Uhr noch Tageslicht.
Die Sonne geht dann so gegen 3 Uhr wieder auf. siehe auch
Polarnacht


Das langgehegte Klischee-in Norwegen ist es nur dunkel und kalt-ist völliger Unfug.
Für die Wintermonate mag das gelten, aber da ist es in Deutschland auch nicht viel anders.
Die Mitternachtssonne hat vielen Soldaten im 2.Weltkrieg, das Leben zur Hölle gemacht. Viele drehten einfach durch, da sie nicht mehr unterscheiden konnten, ob es nun Morgen,Mittag oder
Abend war. Somit kam der gesamte Biorythmus durcheinander. Für uns als Touris ist die
kurze Aufenthaltsdauer in der Zeit der Mitternachtssonne unbedenklich und die Norweger
kennen es nicht anders.
Industrie
Öl-und Gasgewinnung
Fischverarbeitene Industrie
Lachszucht (2.größter Produzent nach Chile)
Schiffbau und Schifffahrt-Norwegen besitzt die viertgrößte Handelsflotte weltweit
bekannteste Fjorde
Fjord Länge max. Tiefe |
Sognefjord 204km 1307m Der Sognefjord im Distrikt Fylke Sogn og Fjordane ist der längste (204 Kilometer) Fjord Europas und gleichzeitig der tiefste (1.308 Meter) der Welt (der längste Fjord der Welt ist der Scoresbysund in Grönland). Er verästelt sich in viele kleinere Seitenarme wie z. B. den Aurlandsfjord, den Lustrafjord oder den Nærøyfjord (der schmalste Fjord Europas). Sein westliches Ende liegt bei Sygnefest, sein östliches Ende ist Årdalstangen (am Årdalsfjord). Am weitesten zu Wasser vom offenen Meer entfernt ist allerdings Skjolden am Nordende des Lustrafjordes. |
Hardangerfjord 170km 850m Der Hardangerfjord (norwegisch: Hardangerfjorden) ist ein etwa 170 Kilometer langer Fjord an der südwestlichen Atlantikküste Norwegens im FylkeHordaland. Einige größere Inseln wie Stord, Bømlo und Tysnesøy sind dem Fjord vorgelagert. Der Fjord verläuft grob gesehen von Südwesten nach Nordosten. Im Fjord befindet sich eine größere Insel, Varaldsøy. Die tiefste Stelle ist 725 Meter tief und befindet sich etwa an der Stelle, an der sich der Hardangerfjord in die kleineren Fjorde Eidfjord und Sørfjord teilt. Gemeinden entlang des Hardangerfjords sind Eidfjord, Granvin, Jondal, Kvam, Kvinnherad, Odda, Ullensvang und Ulvik. Die Region rund um den Hardangerfjord wird auch als Hardanger bezeichnet. |
Geirangerfjord 15km 800m Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten FjordeNorwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo. Er ist nur ca. 15 km lang und eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, ca. 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger. Eine besondere Touristenattraktion ist die Fahrt mit der Fähre Hellesylt-Geiranger oder einem der Schiffe der Hurtigruten, die im Sommer den Fjord befahren. Sehenswert sind die Wasserfälle „Die sieben Schwestern“ (norweg.: De syv søstre) oder die Wasserfälle „Freier" und „Brautschleier“. An den steilen Abhängen des Fjords sind noch einige, heute verlassene, Bauernhöfe, teils in schwindelerregender Höhe, zu sehen. Manche waren früher nur über Leitern zugänglich. Dennoch lohnte sich die Landwirtschaft damals in dieser Gegend, da durch das milde Klima mit (im Sommer) fast 24 Stunden Sonneneinstrahlung am Fjord sogar südländische Früchte, wie Aprikosen, geerntet werden konnten. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist auch die Fahrt auf der „Adlerstraße“ (norw.: Ørneveien) mit ihren elf Haarnadelkurven und der schönen Aussicht auf den Geirangerfjord. |
Trondheimfjord 130km 617m Der Trondheimfjord (norweg.: Trondheimsfjorden) ist mit 130 Kilometer Länge der drittlängste FjordNorwegens. Er liegt im westlichen Mittelnorwegen und erstreckt sich von Ørland im Westen bis Steinkjer. Die namensgebende Stadt Trondheim liegt an diesem Fjord, der an seiner tiefsten Stelle bei Agdenes 617 Meter misst. Die größten Inseln im Fjord sind Ytterøy und Tautra. Die Städte Stjørdal, Levanger und Steinkjer liegen on der östlichen und nördlichen Küste des Fjord. In Verdal baut die WerftAker Verdal große Förderplattformen für Erdöl und Erdgas. In Rissa baut eine Werft Kreuzfahrtschiffe |
Romsdalfjord 80km 775m |
Lysefjord 40km 500m Der Lysefjord zweigt vom Høgsfjord bei den Orten Oanes und Forsand in nordöstlicher Richtung ab. Die Länge des Lysefjords beträgt etwa 40 Kilometer, er ist an der tiefsten Stelle bis zu 500 Meter tief. Seinen Namen, „heller Fjord“, verdankt er den blankgescheuerten felsigen Wänden. Der Lysefjord ist ein sehr steiler Fjord.Beliebtes Ausflugsziel ist der Preikestolen („Predigtstuhl“). Von der 600 Meter hohen Plattform hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den Fjord. Informationen zu den Themen Kultur, Geographie und Natur findet man im Lysefjord Center in Oanes am Beginn des Lysefjord. |
Oslofjord 100km 306m Der Oslofjord ist ein Fjord in Südnorwegen. Über eine Länge von etwa 100 Kilometer Luftlinie in Süd-Nordrichtung gestreckt bildet der Oslofjord die Einfahrt zur Hauptstadt des Landes, Oslo, das am nördlichen Fjordende liegt. Im Süden geht der Oslofjord bei Langesund in den Skagerrak über.Heute ist die Region der stärkste Bevölkerungsschwerpunkt in Norwegen; innerhalb einer Autostunde können etwa 40 Prozent der Bevölkerung des Landes den Oslofjord erreichen. Auch 40 Prozent der Arbeitsplätze liegen hier. Der Oslofjord ist daher eine wichtige Wasserstraße mit hohem Aufkommen an Fracht- und Passagierschiffen und gleichzeitig sehr bedeutsam für die Naherholung an seinen Ufern wie auf dem Wasser. |
höchster Berg: GaldhØpiggen 2469m, weitere 25 Gipfel sind über 2300m hoch
größter Binnensee: MjØsasee 365 Quadrat-km
längster Fluß: Glomma 601 km lang

Bergen-Norwegens heimliche Haupstadt
Norwegens Feiertage
| Neujahr | 01.Januar |
| Palmsonntag | variabel |
| Gründonnerstag | variabel |
| Karfreitag | variabel |
Ostersonntag | variabel |
| Ostermontag | variabel |
| Tag der Arbeit | 01.Mai |
| Chr. Himmelfahrt | variabel |
| Nationalfeiertag | 17.Mai |
| Pfingstsonntag | variabel |
| Pfingstmontag | variabel |
1.Weihnachtsfeiertag | 25.Dezember |
| 2.Weihnachtsfeiertag | 26.Dezember |
Fasching
Eigentlich wird der Fasching in Norwegen nicht gefeiert, jedenfalls nicht besonders groß. Fastnacht kommt aus der katholischen Tradition und hat im protestantischen Norwegen nur einen kleinen Stellenwert. Es gibt jedoch teilweise in diversen Vereinen organisierte Kostümfeste.
In Kindergärten wird Fasching häufiger gefeiert und alle Kinder verkleiden sich an diesem Tag. Das einzige, wodurch man daran erinnert wird das Fasching ist, ist das alle Bäcker Fastelavensbolle (so was ähnliches wie Berliner, meist mit Sahne gefüllt) verkaufen.
Ostern
Das Osterfest unterscheidet sich nicht wesentlich, von dem in Deutschland. Jedoch verbindet man in Norwegen mit dem Wort Ostern nicht als erstes Eier und die plüschigen Tiere mit den langen Ohren, sondern Ferien in der Hytte. Auch wenn es hier ebenfalls Ostereier gesucht werden, so denken die meisten Norweger bei Ostern eher an Orangen und Kvikk-Lusj. (norwegischer Schokoriegel) Da schon Gründonnerstag hier zu den Feiertagen zählt, ist das Osterwochenende länger als in Deutschland.
Traditionell trifft man sich mit der Familie auf der Hytte zum Ski fahren, oder anderen Aktivitäten.
Dort verbringt man dann erholsame Tage und gemütliche Abende im Kreise der Familie.
Darüber hinaus ist Ostern im Bewusstsein der Menschen oftmals auch noch der christliche Feiertag an sich, das Fest der Auferstehung Jesu, der mit einem Kirchgang begangen wird.
Russ
In den ersten Maiwochen ziehen viele junge Leute in ihren auffallenden roten oder blauen Anzügen durch die Strassen. Das sind Abiturienten,in Norwegen Russ genannt, die ihren Schulabschluss feiern, wie es in Norwegen schon seit vielen Jahren Tradition ist.
Das Wort Russ ist eine Abkürzung vom Lateinischen "Coruna Depositurus", was übersetzt soviel bedeutet wie die Hörner ablegen.Um es einfacher zu machen, wurde es auf die letzten drei Buchstaben verkürzt und irgendwann noch ein S angehängt. So entstand das Wort Russ!
Die Russefeste gehen zurück bis ins 17. Jahrhundert wo Norwegen noch keine eigene Universität hatte und die Studenten zum Studieren nachKopenhagen mussten. Die Anwärter waren durch ein Horn zu erkennen und wurden von den älteren Studenten geneckt. Bei der Zensurenbekanntgabe mussten die Kandidaten einzeln nach vorne treten und wenn das Examen bestanden war, wurde das Horn entfernt, als Zeichen für Weisheit.
Ursprünglich gab es diese Tradition in vielen Ländern, aber nur in Norwegen ist sie noch lebendig.
Die Feste haben sich im Laufe der Jahrzehnte verändert. Früher wurde die Aufnahme an der Universität gefeiert, heute bedeutet es das Ende der Schulzeit und dem Abi. Zwischen den Examensprüfungen und der Bekanntgabe der Zensuren liegen einige Wochen "tote" Zeit und in der finden die Russefeste statt.
Fester Bestandteil dieser Russ-Feste sind Schüler, die wochenlang ausgelassen feiern. Es gibt eine Russetaufe, Russeprinz und Prinzessin werden gewählt und Russehochzeiten abgehalten. Geschmückte Autos, die der Loveparade in Ausstattung und Lautstärke locker Konkurrenz machen können, düsen dann durch die Strassen. Rohrstöckchen und Trillerpfeifen sind dabei immer an Bord.
17.Mai-Nationalfeiertag
Der 17. Mai ist Norwegens Nationalfeiertag und ein Tag mit offizielle Beflaggung. An diesem Tag prägen die Volkstrachten das Bild des Tages. Jede Region in Norwegen hat ihre eigene Volkstracht. Auch traditionelle Gerichte gehören zum 17. Mai. Die Erwachsenen können den Tag mit einem Heringsfrühstück mit Aquavit beginnen, viele Norweger feiern den Tag auch mit Räucherlachs, Sauerrahmbrei und gepökelten Fleischwaren. Am 17. Mai werden große Mengen von warmen Würstchen, Limonade und Eis verkauft und gegessen.
St. Olav's Tag
Sankt-Olavs-Tag wird am 29. Juli gefeiert. An diesem Tag wird offiziell geflaggt. Olsok bedeutet Wache für Olav und erinnert an König Olav Haraldssøn, den Heiligen.
Die Norweger allgemein
Norweger sind Patrioten durch und durch. Nicht ganz so extrem wie die Franzosen, aber deutlich patriotischer als die Deutschen. Wen wunderts ???!!!
Norweger halten sich für die Guten in dieser Welt.
Um das laut zu äußern, dafür sind sie zu bescheiden. Im stillen Kämmerlein weiß es aber jeder Norweger-es gibt nur 2 Weltmächte.
Die USA auf dem millitärischen Sektor und Norwegen- auf dem Moralischen . Oder anders ausgedrückt, die USA haben die Macht, Norwegen nur Recht.
Es gibt wohl kein anderes Land in Europa, wo die Bevölkerung so auf moralische Werte achtet. Keiner soll bevorzugt werden. Egal was er ist, was er arbeitet,oder was er für ein Auto fährt. Alle sollen gleich sein, dabei ist Norwegen ein Land, wo Neid genau so vorhanden ist, wie in anderen Ländern.
Keiner gönnt dem anderen die Butter auf's Brot, oder etwas neumodischer ausgedrückt-nicht die Nobelkarosse in der Garage.
Jahrelang galt Norwegen als das Rostlaubenreservat Europas, neben Dänemark. Die Zeiten sind vorbei-dem Öl sei Dank. Die Zahl der neuen Autos steigt stetig, japanische , deutsche Autos und SUV's dominieren den Strassenalltag. Aber auch die Zahl der Nobelkarossen nimmt zu, obwohl recht teuer in Anschaffung und Unterhalt.
Norwegen ist eine transparente Gesellschaft, vieles unterliegt einem strengen Datenschutz. Das gilt allerdings nicht für persönliche Informationen, die mit einer Offenheit und Öffentlichkeit gesammelt und verbreitet werden, dass einem Datenschützer in Deutschland ein Stammplatz in einer Klinik sicher wäre, aufgrund der vielen Herzinfarkte.
1972 wurde in Norwegen eine Personennummer eingeführt, ohne die im Alltag nichts läuft.
Man muß weder Norweger sein, noch in Norwegen leben. Es reicht, ein Konto in Norwegen zu eröffnen. Allerdings müßt ihr eine Meldeadresse in Norwegen vorweisen, sonst bekommt ihr die Personennummer nicht.
Sobald etwas amtlich wird, kommt die Personennummer ins Spiel. All diese Daten werden dem statistischen Zentralbüro gemeldet. Daten über Arztbesuche, samt Diagnose, Berufsabschluß, Zahl der Ehen, Verwarnungen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und sämtliche andere Daten, die dem norwegischen Staat als wichtig erscheinen.
Bordellbesuche o.ä. werden aber nicht gespeichert. Bei der Gelegenheit sei erwähnt, das Prostitution in Norwegern unter Strafe steht. Ein Bordell werdet ihr nicht finden, kein offizielles versteht sich.
Früher lagen die sogenannte Steuerlisten eines Bezirkes im Rathaus, oder ,wenn zu weit entfernt, an der Theke des Kolonialhandels aus.
Jeder konnte hingehen und nachsehen was sein Nachbar so versteuert. Irgendwann wurden die Listen dann ins Internet gestellt, so das man nun eine weltweit-globale Kolonialtheke hat. Seit 2004 stehen die Listen allerdings nur noch für eine bestimmte Zeit offen im Internet, danach benötigt man seine Personennummer, um an die Daten zu gelangen. Auch Daten von hohen Politikern, Managern und dem König können eingesehen werden.
Dagegen sind die Gardinenlosen Fenster der Holländer schon Datenschutz auf höchstem Niveau. Gemauschelt wird eben nicht in Norwegen !!!!
Eine Steuererklärung braucht ein Norweger nicht machen. Er bekommt einmal im Jahr die Erklärung vom Finanzamt zugeschickt, kontrolliert diese und heftet sie ab. Da die Ämter ja alle Daten haben, ist das gegenüber Deutschland
eine feine Sache.

Haugesund Brücke

voll bepackt-für 2 Personen :-)
Staat, Steuern und andere Leistungen
25% Mehrwertsteuer sind für so ein reiches Land wie Norwegen schon heftig. Aber, welche Vergünstigungen die Norweger dadurch haben, erwähnt selten jemand. Der norwegische Bürger genießt fast eine Rundumversorgung durch den Staat. Krankenhausaufenthalte sind kostenlos, ebenso Entbindungen, sowie der kommunale Kindergarten. Bei Todesfällen kümmert sich die Lutherische Staatskirche um alles weitere, die Zeremonie muß allerdings selbst bezahlt werden.
Der Eigenanteil für Medikamente liegt recht hoch.
Selber zahlt man in Norwegen für medizinische Leistungen nur einen Eigenanteil, der zur Zeit bei 1.685 NOK im Jahr liegt-ca. 210€. In diesen Betrag fallen Arztbesuche, Behandlungen und Medikamente. Bei einem Arztbesuch zahlt man einen Eigenanteil von 150 NOK (ca.18,75€), bei Speziallisten einen Eigenanteil von bis zu 250 NOK (ca.31€) und auch Medikamente zahlt man erst mal selber. Hat man jedoch den Betrag von 1.685 NOK erreicht, bekommt man eine sogenannte Frikort /Freikarte vom Trygdeetaten und muss den Rest des Jahres keine Arztbesuche oder Medikamente selber bezahlen. Kinder
unter 16 Jahren werden bei den Zuzahlungen mit einem Elternteil zusammengerechnet, Kinder unter 7 Jahren und Schwangere sind von Zuzahlungungen befreit.
Medikamente zahlt man bis zum erreichen des Freibetrages selber. Wenn man eine Chronische Erkrankung hat, das heisst, man braucht ein Medikament länger wie 3 Monate, erhält man ein blaues Rezept wo man nur 33% der Kosten selber übernehmen muss. Auch für Patienten mit chronischen Erkrankungen, die Dauerhaft auf Medikamente angewiesen sind, gilt die Freibetragsgrenze, man muss nie mehr wie 1685 NOK im Jahr für Medizinische Leistungen bezahlen.
In Norwegen hat man einen Hausarzt, den Fastlege. Im Krankheitsfall ist er der erste Ansprechpartner. Wenn man zu einem Facharzt will, muss der Hausarzt die Überweisung ausstellen, ansonsten muss man beim Facharzt den vollen Behandlungspreis selbst bezahlen. Wenn man zu einem anderen Arzt geht, wie dem beim Folketygden eingetragenen Fastlege, zahlt man einen höheren Behandlungssatz. Man kann den Fastlege bis zu 2 mal im Jahr wechseln.
Sehr auffallend ist, dass Norwegen in den letzten Jahren verstärkt zum amerikanischen Gesundheitssystem tendiert. Die Qualität des Gesundheitswesens ist nicht mit Deutschland zu vergleichen. Erheblich schlechter, laut Aussagen einiger Einheimischer. Krankenhäuser sind oft überbelegt, die Personalnot ist spürbar. Gut, das haben wir in Deutschland auch. Aber irgendwie schaffen es deutsche Kliniken immer wieder, dass man wenigstens das Gefühl hat, hier wird einem geholfen.
Es gibt in Norwegen nur eine Krankenkasse. Nicht wie in Deutschland, wo es 385 000 Kassen gibt und keiner mehr durch blickt. Eine extra Krankenkarte erhält man nicht, das ist ja alles auf der Personenkarte gespeichert.
Im betreuten Wohnen muss zwar die Miete bezahlt werden, nicht aber die Hilfs-und Pflegedienste. In Deutschland ist das ja so ähnlich, nur nennt man diese Form des Wohnens dann Knast-und die Miete muß auch nicht bezahlt werden.
Die Betreuung in den Pflegeheimen, soll laut Aussagen einiger Einheimischer, mit denen wir gesprochen haben, nicht berauschend sein.
Die Lohnsteuer ist im Vergleich zu Deutschland der wahre Luxus. 30-38 Prozent gehen vom Lohn für Arbeitslosen-Renten-und Krankenversicherung ab, der Rest ist dann für den Eigenverbrauch. Schwarzarbeit ist verboten, wird aber überall praktiziert. Der Staat will das aber ändern. So muß dann jeder, der eine bauliche Veränderung an seinem Haus bzw. Wohnung vornimmt, nachweisen, dass diese von einer Fachfirma ausgeführt wurde. So die Theorie.
Bleibt abzuwarten, wie es dann in der Praxis aussieht.
Norwegen ist auch das Land der Kinder. Das eine Frau Kinder hat, gilt hier als selbstverständlich. Familien mit 3,4 oder mehr Kinder sind normal und werden vom Staat auch unterstützt. Die Elternzeit beträgt 8 Monate und das bei voller Lohnfortzahlung, für ein Jahr gibt es dann 80% vom Lohn. Väter können 6 Wochen Papa-Urlaub nehmen, was 3 von 4 Vätern tun.
Das viele Familien 3 und mehr Kinder haben, hat auch einen organisatorischen Hintergrund, gerade in ländlichen Gegenden. Mit wem sollen denn die Kinder spielen, wenn der nächste Nachbar 1km entfernt wohnt??? Da bekommt
der Begriff-ich geh mal schnell zum Nachbar-eine ganz andere Bedeutung.
Nach der offiziellen Elternzeit stehen dem Vater oder der Mutter noch 2 weitere Jahre unbezahlte Elternzeit zu, die sie auf Raten nehmen können, bsp. Einschulung, Jugendweihe, Geburtstage usw. Und -steht kein Krippenplatz zur Verfügung, zahlt der Staat ein Jahr lang 400,-€ monatlich für die private Betreuung der kleinen Hosenscheisser.
Sind die Hosenscheisser dann größer und wollen studieren, kommen nicht die Eltern für die Kosten auf. Die Banken in Norwegen sind bei der Vergabe von Krediten recht kulant. Sogenannte Studienkredite werden viel in Anspruch genommen. Nach der Studienzeit wird dann der Kredit zurück gezahlt, oft über viele Jahre. Das Studenten jobben gehen, ist völlig normal. Die Mieten sind recht hoch, obwohl mieten in Norwegen keine besondere Attraktivität geniesst. Man kauft lieber. Entweder eine Eigentumswohnung, oder ein Haus. Auch da zeigen sich die Banken bei der Kreditvergabe äußerst locker.
Aus diesem Blickwinckel betrachtet, erscheinen die 25% Mehrwertsteuer dann schon etwas angenehmer. Denn eines darf man nicht vergessen.
Norwegen war vor 40 Jahren eines der ärmsten Länder Europas. Nach der Unabhängigkeit von den ungeliebten Schweden (1905) ,dümpelte die Entwicklung des Landes mehr oder weniger vor sich hin. Die einzigste Exportware war Fisch.
Nur damit wurde man nicht reich. Das änderte sich schlagartig am 24.12.1969. 200 Seemeilen vor der Nordseeküste sprudelte das erste Öl. Von nun an ging es wirtschaftlich bergauf mit Norwegen.
Das spiegelt sich am deutlichsten in der Staatsverschuldung wieder. Während andere Länder das Geld mit vollen Händen ausgeben, beglich Norwegen zunächst einmal die Schulden, um dann in die Infrastruktur zu investieren. Während auf jeden Deutschen eine Staatsverschuldung von rund 20.000 Euro (2008) lastete-Tendenz steigend-, haben die Norweger ein Pro-Kopf-Guthaben von ca. 44 000 Euro.
Rund um die Ölindustrie entstanden Tausende von Arbeitsplätzen, mit extrem hohen Löhnen. Die Inflation explodierte, Löhne und Produktionskosten stiegen so rasant, dass viele Fabriken schliessen mußten, weil sie für den Export zu teuer waren. Dieses Dilemma hält bis heute an.
Ölplattformen
Noch immer gibt es im Umfeld der Öl-und Gasförderung viele Arbeitsplätze, die bestbezahltesten in Norwegen. Es wird in 12 Stunden Schichten ,2 Wochen lang gearbeitet, dann hat man 3-4 Wochen frei-je nach Betreiber. Gilt nicht für alle Bohrinseln, aber für rund 70%.
Diese Arbeitsplätze sind sehr begehrt. Viele Nationen arbeiten auf den Plattformen.
Englischkenntnisse sind Grundvoraussetzung, je anspruchsvoller der Job, desto besser sollte das Englisch sein. Ein absolvierter Sicherheitskurs (ein Kurs dauert zwischen 3 bis 5 Tage und kostet etwa 600 bis 1000 Euro+diverse andere Kurse-1.Hilfe etc.) ist die nächste Voraussetzung, um an die begehrten Arbeitsplätze zu gelangen. Es gibt auf einer Bohrinsel verschiedene Abteilungen. Neben den Bohrmannschaften gibt es Hallen für Reparaturen, Materiallager, Werkstätten usw. Auf einer Bohrinsel leben, je nach Größe, zwischen 100 und 1.000 Menschen.
Viele von ihnen arbeiten hier in Berufen, die nicht direkt mit dem Bohren zu tun haben.
Die Löhne und Gehälter für die Arbeit auf einer Bohrinsel in Norwegen variieren je nach Tätigkeit. Eine Hilfskraft (Bohrhelfer) verdient zwischen 2.500 und 3.500 Euro. Als Bohrhelfer leistet man Zuarbeiten wie die Zubereitung der Bohrflüssigkeit, das Zureichen von Materialien oder Tätigkeiten wie Streichen, Schrubben.
Als Deckarbeiter (engl.: Roustabout) verdient man bis zu 4.500 Euro im 1. Berufsjahr. Ein Bohrarbeiter (Roughneck) kommt in Norwegen auf ca. 5.000 bis 6.500 Euro. Als Bohrgeräteführer (Driller) sind auch über 7.000 Euro im Monat drin.
Auch wer nicht direkt am Ölförderungsprozess beteiligt ist, kann auch auf einer Bohrinsel sehr gutes Geld verdienen. Hier ein kleiner Überblick:
- Koch: ca. 4.000 Euro
- Wartungskräfte: 4.500 bis 6.000 Euro
- Montagearbeiter: ca. 4.500 bis 5000 Euro
- Elektriker: 5.500 bis 6.500 Euro
- Schweißer: ca. 5.000 Euro
Ein weiterer Vorteil, neben dem guten Gehalt, ist die kostenlose Verpflegung und Unterkunft auf einer Bohrinsel. Auch die Kosten für An- und Abreise werden meistens von den Firmen übernommen. Die Unterkünfte sind Zimmer für 1 bis 2 Personen mit Bad, WC und Fernseher.
Die Reinigung von Zimmer und Wäsche wird von Reinigungskräften übernommen. Für die Freizeitgestaltung stehen Billiard, Fitness- und Fernsehräume zur Verfügung. Große Bohrinseln verfügen auch über weitere Sportmöglichkeiten (Squash, Bowling).
Auf allen Bohrinseln herrscht striktes Alkohol-und Rauchverbot-versteht sich von selbst.
Einen Nachteil hat die Arbeit auf einer Plattform allerdings. Viele Arbeitskräfte sind geschieden. Der ungemein Familienfeindliche Arbeitsrythmus trägt die Hauptschuld.
Wußten wir es doch, irgendwo ist immer ein Haken.
Arbeitsmarkt/Industrie/Tunnel und Fähren
Die Arbeitslosenzahl ist recht niedrig, je nach Jahreszeit liegt sie bei 2-3 Prozent. Auch Norwegen hat die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen.
Allerdings nicht so extrem, wie viele südeuropäische Länder.
Wer von euch auswandern möchte, dem sei gesagt, anderes Land-andere Mentallität. Wie überall.
Der Norweger geht arbeiten, weil er dadurch Geld verdient und nicht weil es ihm Spaß macht.
(viele Norweger leben nach Nietzsches Motto: "Memento vivere"-Denke darn zu leben)
Alles läuft etwas bedächtiger ab, der Arbeitsdruck ist nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen.
Kollegialität wird groß geschrieben.
Grundsätzlich duzt man sich auf Arbeit, vom einfachen Arbeiter bis hin zum Chef. In der freien Wirtschaft, z.Bsp. der Baubranche werden hohe Löhne gezahlt.
Bei Nichtbeschäftigung wie z.Bsp. im Winter, wird ein Übergangsgeld gezahlt, in der Regel 60% vom Brutto. Firmenfeste sind Pflicht, meißt in der Weihnachtszeit, oder wenn der Urlaub an steht.
Viele Firmen machen Betriebsferien. Dann ist der Betrieb eben für 4-5 Woche geschlossen. Auch in der Baubranche.
Nur alleine der Gedanke, in Deutschland macht eine Baufirma im Sommer einfach 4 Wochen Urlaub??? Undenkbar.
Angestellte im öffentlichen Dienst verdienen nicht so viel, wie Arbeiter in der freien Wirtschaft. Das Lohngefüge pendelt sich, je nach Arbeitgeber, auf ein angemessenes Niveau ein. Ein Elektriker verdient so zwischen 2500€ und 5000€ pro Monat, je nach Qualifizierung und Firmenzugehörigkeit, gelengentlich kann es sogar noch etwas mehr sein.
Wir kennen einen Handwerksmeister, der ein jährliches Einkommen von knapp 300 000€ hat.
Angestellte des öffentlichen Dienstes liegen bei 2500€ bis 3500€. Auch hier gilt - je nach Dienstposten.
Seit Jahren befindet sich der norwegische Arbeitsmarkt in Schieflage. Rund 25% der Erwerbstätigen arbeiten in der Industrie, der Rest auf dem Dienstleistungssektor. Oder anders ausgedrückt-jeder 3. Erwerbstätige Norweger bezieht sein Gehalt aus dem Staatssäckel, im nördlichsten Distrikt Finnmark sind es gar 40%. Das Land droht durch die Monokultur des Öl's zu deindustrialisieren. Beamte gibt es in Norwegen nicht, alle sind angestellt.
Auch wenn man neuerdings wieder verstärkt auf die Fischzucht achtet, so gibt es eigentlich nichts weiter, womit der Norweger angeben könnte. Keine Handys, Selbstbaumöbel, hochwertige HI-FI Anlagen oder bezahlbare Familienautos kommen aus Norwegen. Aber dafür kann man als Norweger immerhin damit prahlen, dass die Büroklammer 1899 durch Johann Vaalen erfunden wurde. Eigentlich ein hübsches Sinnbild für ein Volk - dass zusammenhält.
Und noch etwas was die Norweger, wie wohl keine andere Nation beherrschen. Sie sind die Weltmeister im Tunnel,Strassen-und Brückenbau.
Wo auch immer ein gewaltiges Bergmassiv gen Himmel ragt, alles kein Problem für norwegische Strassenbauer. Nicht umsonst besaß Norwegen über Jahre hinweg den längsten Autotunnel der Welt mit 24,5km. Er wurde erst durch den 57km langen Gotthard-Tunnel abgelöst. 25 der Hundert längsten Tunnel weltweit, finden wir in Norwegen. Und die Tunnelarchitekten lassen sich eine Menge einfallen, um den Autofahrer bei Laune zu halten.
Viele Kurven, diverse Lichteffekte, große Notstopbuchten. Wer dann auch noch seine Klaustrophobie in den Griff bekommt, der spart rund 2 Stunden Fahrzeit von Oslo nach Bergen. (Lærdaltunnel).
Oder nehmen wir die Bahnstrecke von Oslo nach Bergen. Früher blieb der Zug häufig in Schneewehen stecken. Nachdem die Norweger aber an die 200 Tunnel als Lawinenschutz gebaut hatten, benötigt man heute für die Strecke rund 7 Stunden. Etwas für Nostalgiker, oder Menschen mit unüberwindbarer Flugangst.
Die Strecke führt über die Hochebene Hardangervidda, hat Steigungen von 21% und Norwegens höchste Bahnstation. Finse auf 1222 Meter.
Das klingt auf den ersten Blick nach nicht viel, entspricht aber so weit nördlich, einer Höhenlage in den Alpen von 2700 Metern.
Alles was technisch machbar ist, wird "vertunnelt", "überbrückt" und mit einem dichten Strassennetz überzogen.
Somit ist es eine Frage der Zeit, wann die letzten inländischen Fähren ihren Betrieb einstellen, weil eine neue Brücke, oder ein neuer Tunnel gebaut wurde.
Für Touristen ist so eine Fährfahrt immer noch etwas aufregendes, für den Norweger ist es der ungeliebte Alltag. Denn erstens, sind die Fähren nicht gerade preiswert und zweitens beanspruchen sie eine Menge Zeit. Darüber hinaus fährt der Tourist in der Regel in den Sommermonaten über die Fjorde, während der Norweger auch im Winter bei schwerem Seegang und eisigem Wind auf die Fähre angewiesen ist. So passiert das, was die Norwegische Regierung seit Jahren versucht zu unterbinden. Die Abwanderung der Bevölkerung von Nord nach Süd. Es werden jedes Jahr Unsummen ausgegeben,
um die Bevölkerung im hohen Norden zu halten.
Selbst Ministerien werden in den Norden verlegt, neue Brücken und Tunnel entstehen, spezielle Förderprogramme werden finanziert-es hilft alles nichts, die Wanderung setzt sich weiter fort. Immer von Nord nach Süd.
Besten Dank an Ebba D. Drolshagen und Olaf aus Bergen für die vielen Informationen über dieses tolle Land und Menschen. Weitere Infos könnt ihr dem Buch "Gebrauchsanleitung für Norwegen" entnehmen.



Viele träumen davon, doch nur wenige setzen es in die Realität um-Auswandern. Die einen zieht es mehr in wärmeren Gefilde, andere hingegen gehen Richtung Norden. Die Gründe sind in der Regel unterschiedlichster Natur. Bei vielen Auswanderern spielt sicherlich die angespannte Arbeitsmarktlage in Deutschland eine entscheidene Rolle. Fachkräfte sind nach wie vor gerne in Norwegen gesehen, allerdings sollte niemand glauben, dass einem hier die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Ohne wirkliche Fachkenntnisse kommt man auch hier nicht weit.
Grundvoraussetzung zum guten gelingen, ist und bleibt die Sprache. Wer kein norwegisch, oder zumindestens kein Englisch kann, steht auf verlorenem Posten.
Ebenso solltet ihr euch im Vorfeld über alle Eventualitäten informieren. Dafür gibt es im Netz mehrere gute Seiten. Wir listen sie an dieser Stelle einmal auf:
www.trolljenta.no/auswandern/allgemeines


eine sehr umfangreiche deutschsprachige Seite, ein Muß für jeden Auswanderer
www.auswandern-nach-norwegen.de


hilfreiche Tips zum Thema
www.career-contact.net/laenderinfos/norwegen/jobs-norwegen


Jobsuche in Norwegen, mit vielen weiteren nützlichen Links
www.bohrinselarbeiten.de/


wie der Name es schon sagt-arbeiten auf einer Ölplattform

Hammerfest-auch hier werden Fachkräfte gesucht