



beliebte Fjorde und Inseln deutscher Angler
Süd-und Westnorwegen/Fjordnorwegen |
Südnorwegen/Langesund westl.Ausgang des Oslofjords, sehr tief bis zu 800m, ideal für die Tiefseespezialisten unter euch, kapitale Lengs, Lumb und Rochen. Vereinzelt auch große Heilbutts, beste Saison-Wintermonate. Setzt allerdings viel Erfahrung in Sachen Tiefseeangeln voraus-und es kann selbst im Winter eine schweißtreibende Angelegenheit werden, wenn ihr aus 400m Tiefe einen kapitalen Leng an die Oberfläche pumpen müßt. Dann steht das Wasser im Anzug. Bei etwas Glück ,könnt ihr im Langesund auch immer mit einem Eishai rechnen, vorausgesetzt ihr angelt tief genug. Nach dem Fang bitte wieder schonend zurück setzen, der Eishai schmeckt nicht, der Küchenkiller schlechthin. Noch wenig erforscht-und die Ansicht- der Eishai liefert keinen Drill, der sollte sich dem Abenteuer einmal stellen. Sicherlich, der Brecher wie ein Heilbutt etc. ist der Eishai wirklich nicht, aber ins Schwitzen kommt man alle mal. Seekarte Nr. 6  Langesund bei Oslo-das Top Revier für kapitale Leng und Lumb |
Südnorwegen/Flekkefjord idealer Fjord für Anfänger, Anreise hält sich Grenzen, große Artenvielfalt, dafür wenig kapitale Fänge, vorrangig Köhler, Pollack, Dorsch, im Sommer und Herbst viele Makrelen, evtl. Heilbutt, mit viel Glück, die dann eher kleinerer Natur sind. Kein Fjord für verwöhnte Leng-und Lumbspezis. Sicherlich sind kapitale Fische im Fjord vorhanden, nur deren Anzahl hält sich doch in bescheidenen Grenzen. Ebenfalls eignet sich die Gegend hervorragend für einen Familienurlaub. Bis nach Mandal oder Egersund ist es nicht weit, oder ihr besucht Hidra, eine kleine vorgelagerte Schäreninsel. Und ein Besuch zum Kap Lindesnes ist Pflicht. Dort steht der älteste und am südlichsten gelegende Leuchtturm Norwegens. Seekarte Nr. 12 |
Fjordnorwegen/KarmØy Beliebte Insel unterhalb Haugesunds, gute Artenvielfalt, gute Fischbestände, evtl. Lachs, ansonsten die gesamte Palette des Nordatlantiks, ausser Heilbutt und Rotbarsch. Den einen oder anderen Zufallsfang ausgenommen. Grundsätzlich kann man vor Norwegens Küste überall mit einem Heilbutt rechnen, nur die Wahrscheinlichkeit eines Heilbuttbisses, ist in Südnorwegen doch eher sehr gering. Würden wir die Uhr um 30 Jahre zurück drehen, dann wäre diese Gegend nur zu empfehlen gewesen. Alte Fotos und Aufzeichnungen zeugen von wahren Monstern und Massen an Heilbutt. Durch die Überfischung ist der Heilbutt aber wie erwähnt, eher ein seltener Besucher. Seekarten Nr. 16 (Süd) 17 (Mitte+Nord) |
Fjordnorwegen/BØmlafjord oberhalb Haugesunds gelegen, sehr fischreicher Fjord mit abwechslungsreicher Bodenstruktur, Leng und Lumb können auch größer ausfallen, im Sommer gute Makrelen, Köhler, Pollack das gesamte Jahr, große Dorsche im Frühjahr, Verbindung mit dem Hardangerfjord. Stellenweise etwas windanfällig. Seekarte Nr. 19 |
Fjordnorwegen/BØmlo Westseite der Insel mit vielen vorgelagerten Inseln, dann gehts auf die offene See, Süd-Ostseite ist der BØmlafjord, gutes Angeln, sehr Artenreich, gute Dorsche, Köhler, Leng und Lumb, sehr zu empfehlen die Ecke um Brandasund, ganz im Norden der Insel gelegen. Bei idealen Windbedingungen unbedingt auf die offene See fahren, da warten dann die kapitalen Seelachse und gute Dorsche. Wenn ihr dann einen Schwarm gefunden habt, werdet ihr euren Spaß haben-versprochen. Aber aufpassen mit dem Wind. Ruckzuck dreht er in der Ecke auch gerne und frischt dann innerhalb von Minuten auf. Wenn ihr dann ein zu kleines Boot habt, wird es gefährlich. Minimum wäre ein 17 Fuss Boot, dass dann allerdings mit einem PS-starken Motor ausgestattet-ab 40PS. Besser und sicherer wäre natürlich ein 19 oder 20 Fuss Boot. Seekarte Nr. 19 |
Fjordnorwegen/Hardangerfjord langgestreckter Fjord, 2.größter Norwegens, mit großen Tiefen bis 850m, nicht immer leicht zu beangeln, aber wer den Bogen raus hat, kann auch mit Kapitalen rechnen, insbesondere Leng und Köhler, große Dorsche im Frühjahr und Herbst, viel Schiffsverkehr, interessant ist auch die Verbindung zum BØrnafjord, Lukksund genannt, gutes Köhlerrevier, im Herbst+Winter auch Seeteufel, im August durchaus viele Heringe möglich. Seekarte Nr. 20 |
Fjordnorwegen/BØrnafjord siehe Button |
Westnorwegen/Sognefjord größter und tiefster Fjord Norwegens, gutes Revier für Leng, Lumb, Seeteufel, bei etwas Glück auch Heilbutt, ansonsten die gesamte Palette vertreten, große Makrelenschwärme, teilweise schwer zu beangeln. Beachtet unbedingt die Nebenfjorde, dort ist es meißt ruhiger vom Wind her. Kapitale Dorsche beherbergt der Sognefjord übrigens auch, nur ist es wie überall, ihr müßt zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sein. Für Leng und Lumb bevorzugen wir eindeutig die Naturködervariante und das kuriose am Sognefjord ist, dass ihr für Leng & Co nicht unbedingt bis in 350m Tiefe müßt. Ab 90m geht es los, nur die richtigen Stellen müßt ihr euch anhand der Seekarte suchen. An den steilen Felswände sind fast immer Seelachse oder Pollacks zu finden. Einen Versuch mit dem leichten Pilker oder Gummi sind diese Stellen immer wert. Die Tiefseespezies kommen hier voll auf ihre Kosten. Mit etwas Glück könnt ihr einen der eher seltenen Blaulengs fangen. So selten sind sie zwar nicht im Fjord, nur die wenigsten unter euch angeln gezielt auf diesen wohlschmeckenden Fisch. Ab 300m geht es los, viel flacher mag der Blauleng es nicht. Seekarten Nr. 24+25
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Westnorwegen/Romsdalfjord Das Revier schlechthin für Köhler der besonderen Art, tiefer Fjord, gute Pollacks, kapitale Lengs, im Sommer gute Dorsche und mit etwas Glück auch den einen oder anderen Seewolf, traumhaft gelegener Fjord, tolle Landschaft, wer die Großen fangen will, muß tief hinab. Altmeister Uwe Onken hat hier sein Domizil seit Jahren und bietet ein paar Häuser mit guten Booten zur Vermietung an. Seekarte Nr. 34 |
Mittel-und Nordnorwegen
Mittelnorwegen/Hitra Das Revier für deutsche Angler überhaupt, unterhalb des Trondheimfjordes gelegen, Unterwasserberge, schroffe Abhänge, große Plateaus, und viel Fisch, mit einer der Artenreichsten Gegenden (140 Arten), stattliche Dorsche, Leng und eine tolle Heilbuttangelei, besonders die Insel FrØya ist zu beachten. Nachteil an Hitra: lange Anreise, aber dafür wird man meißtens mit gutem Fisch entschädigt. Obwohl Hitra bei den Profis mittlerweile nicht mehr den hohen Stellenwert hat, ist es immer noch eine Angeltour wert. Denn die Knallergebiete liegen eindeutig weiter nördlich. Wenn allerdings der Spaß-und Erholungsfaktor im Vordergrund steht und nicht die Gier nach einem noch größeren Heilbutt, dann würden wir Hitra eindeutig z.Bsp. dem JØkelfjord vorziehen. Erstens haben auf Hitra, wie oben bereits erwähnt, eine größere Anzahl an unterschiedlichen Fischarten. Zweitens ist es Temperaturmäßig auf Hitra deutlich angenehmer, als in der Finnmark. Und drittens-würde sich die Anreise noch weiter hinziehen. Also Hitra ist und bleibt für uns, neben den Lofoten und Vesterålen das Angelmekka. Seekarten Nr. 37,38,41 |
Mittelnorwegen/Trondheimfjord/Trondheimsleia Top Revier für alles was schwimmen kann. Direkt im Trondheimfjord gute Hot-Spots für Leng,Lumb, große Dorsche. Der Auslauf des Tromdheimfjords nennt sich Trondheimsleia mit Tiefen bis zu 400m , starke Strömung. Achtet bei der Buchung auf PS-stärkere Motoren, 10 PS sind deutlich zu dünn. Viel Bootsverkehr , gute Dorsche, Seelachs, Leng und Heilbutt. Nicht unbedingt landschaftlich besonders reizvoll, verglichen mit vielen anderen Fjorden Norwegens, dafür kann man aber bei Ausfalltagen Trondheim einen oder mehrere Besuche abstatten. Immerhin die drittgrößte Stadt Norwegens. Seekarten Nr. 37,38,39,40 Sonnenuntergang am Trondheimfjord |
Mittelnorwegen/Saltstraumen stärkster Gezeitenstrom der Welt, südöstl.von BodØ gelegen, alle 6 Stunden werden 400 Millionen Kubikmeter Wasser durch den Saltstraumen gedrückt, ein Gewässer für Profis, nix für Anfänger, Fliessgeschw. teilw. bis zu 40km/h, nie direkt in die Strudel fahren, könnte böse enden. Die Strudel können Durchmesser von bis zu 10m haben, die bis 4m in die Tiefe reichen. Kommt ihr da mit eurem Boot rein, hilft nur noch beten und Vollgas-alles was der Motor hergibt. Und glaubt uns, mit 50PS erreicht ihr da nix. Viele Kreuzfahrtschiffe ankern in der Nähe und unternehmen dann mit den Passagieren in speziellen Schlauchbooten Fahrten durch den Strom. Diese Boote verfügen über PS-starke Motoren . Vom Ufer aus sind gute Fänge möglich, der Weltrekordseelachs kommt von hier-45,4 Pfund, vom Ufer aus gefangen, stramme Heilbutts (beste Beiszeit zwischen Ebbe und Flut), im März große Dorsche, ansonsten ist der Sommer die bessere Zeit. Die 3km lange und nur 150m breite Meerenge, zwischen Saltenfjord und Skjierstadtfjord gelegen, eignet sich besonders für Angler, die das gewisse Etwas suchen. Uns persönlich ist die Angelei im und am Saltstraumen zu anstrengend. Ständig muß man aufpassen wohin man fährt. Nur für erfahrene Kapitäne zu empfehlen. Die Küstenstrasse Rv 17 führt direkt über Saltstraumen. Von hier aus könnt ihr das gewaltige Naturschauspiel bewundern. Seekarte Nr. 65  Saltstraumen-der größte Gezeitenstrom der Welt |
Nordnorwegen/Lofoten/Vesterålen Top Revier im Winter/Frühjahr, besonders für kapitale Dorsche bekannt, im Mai/Juni ist Rotbarschsaison, Heilbuttangelei durchaus sinnvoll, wenn man die Stellen kennt, Köhler etwas mager,dafür gute Steinbeißer und Schellis, im Juli+August Massen an Makrelen. Die Vesterålen sind für uns noch einen Tick besser, was den Heilbutt angeht. Und im Herbst kann man mit etwas Glück, den einen oder anderen Wal sehen. Nicht die kleinen Schweinswale, sondern richtige- Orcas und Pottwale. Besonders die Pottwale sind imposante Tiere.(bis zu 18m) Solltet ihr welche sichten, sind es immer männliche Tiere, die Weibchen und die Jungtiere bleiben in südlichen Gefilden. Allerdings bleiben die Wale in der Regel auf der offenen See und kommen nicht oft in die Fjorde. Da habt ihr bei den Orcas schon eher die Chance, die auch in den Fjorden anzutreffen. Etwas weiter nördlich- in der Ecke um Narvik- stehen die Chancen dafür am besten. Seekarten Nr. 69,72,73 
am Sortlandsund/Vesterålen 
der Sigerfjord/Vesterålen-einer unser bevorzugten Fjorde beide Fotos mit freundl.Genehmigung von G.Langer |
Nordnorwegen/SØrØya Die Insel mit Rekordcharakter, ob nun gewaltige Dorsche,Seelachse oder Heilbutts, hier ist vieles möglich. Für uns ,neben dem Porsangerfjord, das Heilbuttrevier schlechthin !!! Leider sehr lange Anfahrt mit dem Auto. Bei zu viel Wind, insbesondere bei Nordwind-und den gibt es hier reichlich-kommt ihr nicht so recht voran. Dann immer in den geschützten Buchten bleiben. Steinbeisser wachsen hier zu wahren Monstern ab. Viele Angler die das erste mal in die Ecke fahren, erhoffen sich nun den Fisch ihres Lebens und für viele gilt es auch als selbstverständlich, dass der Heilbutt ihnen fast ins Boot springt. Dem ist nicht so!!! Wie oben bereits angeführt, es sind gute Fänge MÖGLICH. Möglich bedeutet aber nicht automatisch-selbstverständlich. Wir haben auch schon Angler getroffen, die kamen von Sørøya ohne nennenswerte Fänge. Von den 8 Tagen Aufenthalt, hatten sie 5 Ausfalltage, wegen Wind und starkem Regen. Und in den 3 Tagen die Hot-Spots ohne Guide zu finden, setzt viel Erfahrung, in Sachen Seekarten richtig lesen voraus. Deshalb plädieren wir immer dafür- wenn Nordnorwegen, dann Minimum 14 Tage, alles andere kann sich zur Wetterlotterie entwickeln. Seekarten Nr. 97,98,100,101 |

im Trollfjord - der 2km lange Seitenarm des Raftsunds trennt die Lofoten und die Versterålen. An der breitesten Stelle des Fjordes, wenden die Schiffe der Hurtigrute, als besonderer Highlight für die Passagiere

im Raftsund - Lofoten
Fotos by G. Langer- mit freundl. Genehmigung
Gerade in Nordnorwegen gibt es noch einige andere Fjorde und Inseln die lohnenswert sind, aber wir wollen und können nicht auf weitere eingehen, da wir 1. dort noch nicht waren und 2. die Liste einfach zu lang werden würde.
Stellvertretend sei hier nur der JØkelfjord genannt, bekannt für seine gewaltigen Dorsche (inoffizieller Rekord 81 Pfund) , der Porsangerfjord, der monströse Heilbutts beherbergen soll, der Tanafjord und der Lyngenfjord.

im Hafen von Svolvær - Lofoten

Lofotenwand
Fotos by G.Langer-mitfreundl.Genehmigung
Hordaland - BjØrnafjord
Unweit von Bergen gelegen, befindet sich der BjØrnafjord. Für uns das Top-Revier in Südwestnorwegen, wenn es um Leng und Lumb geht.
Seekarte N21/22

Foto by Google
Von seiner Form her ist der BjØrnafjord eigentlich kein Fjord. Er ähnelt eher einem grossem Binnensee. Die typisch langgestreckte Form vermissen wir hier, da der Fjord recht oval ist. Zum offenen Meer hin, wird er dann von unzähligen Inseln begrenzt. Der BjØrnafjord ist nicht unbedingt der Fjord für Anfänger. Bedingt durch seine Form, ist er sehr windanfällig, zumal das mit dem Wind ein Kapitel für sich ist. Bei unserer ersten Tour zum Fjord gab es Tage wo es wie verrückt biss, den nächsten Tag dann war Totentanz. Wir konnten uns das nicht erklären. Des Rätsels Lösung ist ganz einfach, aber ebenso kurios.
Weht der Wind aus Westen, beissen sie am besten.
Kein Witz, es ist wirklich so. Bei Ostwind, also wenn der Wind vom Landesinneren her weht, könnt ihr zu Hause bleiben. Es hat echt keinen Sinn. Ihr pilkt euch nur die Arme wund, oder dümpelt stundenlang mit eurem Naturköder über den Fjord. Bei Südwestwind ist auch noch alles im Lot, bei Wind aus Nord läßt die Beißaktivität wieder nach.
An dieser Stelle vielen Dank an Rainer Korn für die Tips und des Rätsels Lösung.
Stellt euch bitte vor Beginn der Reise zum BjØrnafjord darauf ein, dass ihr hier nicht im Flachwasser angelt. Es gibt einige Hot-Spots die nicht besonders tief sind, aber im Schnitt ist der Fjord sehr tief. Die tiefste Stelle liegt so bei 600m, aber kein Vergleich zu seinem nord-westlich gelegenen Nachbarfjord, dem Korsfjord. Der ist noch tiefer. Also, ordentlich Bleie mitnehmen, denn die Drift ist teilweise, je nach Wind, schon recht beachtlich.
Als wir das erste mal auf Naturköder angelten, begannen wir in 180m Tiefe. Der Wind kam aus West, aber immerhin mit 9m/s. Wir dachten das ein 450gr. Blei ausreichen würde. Als mein Schnurzähler an der Rolle 248m anzeigte und ich immer noch nicht unten war, wechselten wir auf 600gr. Auch das reichte nicht. Mit 800gr. ging es dann.
Im Nordosten des Fjordes gibt es ein Kies/Steinplateau. Solltet ihr eine Seekarte haben (Nr.22) werdet ihr sofort dieses Plateau entdecken. Es steigt bis auf 16m an.
Angelt nur an diesem Plateau wenn die Drift nicht so stark ist, ansonsten habt ihr Materialverlust ohne Ende und das Angeln macht dann keinen Spaß mehr. Es ist aber unserer Meinung nach die Topstelle für große Lengs und Lumb.
Beachten sollte man auch die Stelle wo der BjØrnafjord in den Hardangerfjord übergeht.
Lukksund heißt diese Passage. Sie ist nicht übermäßig tief und wenn die Tidenströmung losgeht, dann ist auch die Zeit zum fischen gekommen. Allerdings wird der Lukksund auch stark beangelt und es ist immer Bootsverkehr, am Wochenende ist es noch schlimmer. Und wenn am Grund nichts los ist, dann greifen wir gerne zur Pilkrute oder Spinnrute und versuchen die Seelachse zu überlisten. Von denen gibt es im Lukksund echte Granaten. Und wo der Seelachs sich herum treibt, ist der Pollack auch nicht weit.

Pollack 86cm und 10 Pfund, Köder-gelb/roter Eisele-Pilker + 2 blaue Makks 
Ebenfalls gute Pollacks könnt ihr ganz im Südosten des Fjordes erwischen. Die steilen Felswände seht ihr schon von weitem. Bis kurz vor die Wand werfen, absacken lassen und dann gaaaanz laaangsam einholen. Ob ihr nun Pilker oder Gummis nehmt ist jedem selbst überlassen. Wir bevorzugen eher den leichten Pilker und schalten noch 2 Makks davor.
Denn ab und an gibt es die eine oder andere Überraschung.
Hauptsache ihr laßt den Köder nicht zu tief absacken. In der Regel stehen die Pollacks so zwischen 30-40m Tiefe, manchmal auch flacher. Probiert es aus.
Aber auch das leichte Spinnangeln bringt manchmal erstaunliches zu Tage, oder kurioses. Wir angelten an o.g. Stelle mit schwarzen Twister. Kurzes zuppeln am Twister, dann wieder, das wiederholte sich noch 3 mal. Irgendwann schnappte er dann richtig zu. Ein Knurrhahn-kurios daran ist, das der Knurrhahn eigentlich ein Grundfisch ist und dort auch "fast" nur beißt. Dieser biß in ca. 10m Tiefe.

BjØrnafjord
Hordaland - Korsfjord
Nordwestlich vom BjØrnafjord schneidet sich der Korsfjord ins Landesinnere. Ein schwer zu beangelnder Fjord, aufgrund seiner enormen Tiefen und der offenen Lage. Die tiefste Stelle mißt immerhin fast 700m. Genau 694m. Der Fjord dient vielen Schiffen als Route zur offenen See, oder nach Bergen.
Seekarte N21

Foto by Google
Die interessanten Hot-Spots liegen mehr zur offenen See hin. Dort gibt es etlich Untiefen, die von 20m auf 160m fallen. Grundvoraussetzung ist aber ein größeres Boot, denn der Fjord liegt in diesem Bereich völlig ungeschützt.
Wer ein schnelles Boot gemietet hat, oder mit seinem eigenen dort angeln will, der sollte sich bei guten Windverhältnissen auf die offene See wagen. Dort gibt es ein großes Plateau mit vielen Untiefen. Bis maximal 250m reichen diese, um dann wieder bis auf 40m anzusteigen.

Seekarte der Verbindung Korsfjord zum BØrnafjord-rechtsseitig beginnt der BØrnafjord
Direkt im Korsfjord scheint uns das Angeln nicht besonders lohnenswert. Nur etwas für die Eishaispezialisten, denn die gibt es da mit Sicherheit. Wir haben es zwar nie ausprobiert und wollen es auch nicht. Man will ja angeln und nicht Leistungssport betreiben.
Lediglich die Buchten sind erwähnenswert. Gute Tiefen für Leng und Lumb, leider aber auch sehr eintöniger Grund. Das Echolot zeigte uns kaum Veränderungen an.
Viel aufregender wird es dann in dem Zwischenfjord, der BjØrna-und Korsfjord verbindet. Das ist die große Fläche linksseitig des bunten Halbkreises auf der Seekarte. Im westlichen Teil dieses Fjordes gibt es eine Fischfarm, in deren Nähe ihr angeln solltet. Fahrt nicht zu dicht an die Farm (100m), die Betreiber reagieren sehr empfindlich auf Angler und kommen sofort mit ihrem PS-starken Boot angedüst. Ca. 50m von der Farm entfernt gibt es ein kleines,aber feines Plateau, ideal für den Leng. Von 40m abfallend auf 100m, mit enormen Gefälle, das äußerst Hängerträchtig ist. Dann gehts wieder bis auf 30m hoch. Meißt haben wir nach 21.00 Uhr dort geangelt, da dann die Fischfarm nicht mehr besetzt war.

Quer über den gesamten nördlichen Teil des Fjordes haben wir Tiefen von 60m, dann langsam abfallend bis auf 190m. Da etliche kleine Inseln im Fjord liegen, geht es dann mit der Tiefe auch mal wieder steil bergauf. Die Hängergefahr hält sich in Grenzen.

Der beste Platz für Lumb und Leng-Nachteil: Mitten in der Fahrrinne, also viel Bootsverkehr
Im südlichen Teil des Fjordes kommen die Seelachs-Freaks voll auf ihre Kosten. Direkt beim Örtchen Austvollhella gibt es eine Brücke, die erst vor einigen Jahren neu gebaut wurde. Ca. 150m vor der Brücke ist es noch knapp 100m tief, steigt dann bis zur Brücke bis auf 20m an, um dann wieder bis auf 90m abzufallen. Dirket unter der Brücke ist es nur bis 50m tief, aber das reicht um gute Seelachse und vor allen Dingen große Pollacks zu fangen.

Seekartenausschnitt Brücke Austevollhella-der Hot Spot für Köhler und Pollack

Brücke bei Austevollhella-ein Hot-Spot für Seelachs und Pollack
Für's Naturköderangeln scheint uns dieser Teilfjord nicht so geeignet, dafür ist er einfach zu flach. Zumindestens was den südlichen Teil betrifft. Im nördlichen Teil beträgt die Maximaltiefe 200m, im südlichen ist bei 140m Schicht im Schacht. Sicherlich gibt es auch Leng und Lumb, Heilbutt nur mit viel Glück und wenn dann eher kleinere und der Dorsch ist extrem selten. Wir fingen 2009 gerade mal 2 Dorsche bzw. die Kinder davon. In unserem Haus lag ein Gästebuch aus, wie es in Norwegen üblich ist. Eine Anglergruppe, die sich vor uns dort verewigt hatte, schrieb von gigantischen Dorschen in Massen.
Zu unserer Zeit, so glauben wir, gab es nur 2 Dorsche in dem Fjord und die haben wir gefangen. :-) Gut, andere Angler waren zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten dort, denn im März/April zieht der Großdorsch durch den Fjord , immer den Seelachsen,Pollacks und Heringen hinterher. Nur Dorsche von 1,40m sind in dieser Region so was von selten und dann hat die Anglergruppe aus Sachsen gleich etliche davon gefangen. Wir nehmen an, das sie immer 2 Dorsche hintereinander gelegt haben, dann könnten 1,40m hin kommen. Nun gut, wie dem auch sei, es lohnt sich in jedem Fall in dieser Region zu angeln und von Bergen sind es nur ein paar Kilometer, eine Autofähre (Krokeide-Hufthammer-235 NKR f.2 Personen+PKW) inklusive.

Der sehr tiefe Korsfjord
Langenuen

Langgezogener Fjord in Fjordnorwegen. Verbindung besteht zum Hardangerfjord im Süden, dem Selbjörnfjord im Norden und dem BjØrnafjord im Osten. Die tiefste Stelle liegt bei über 400m. Einer der fischreichsten Fjorde in Fjordnorwegen. Große Seelachsschwärme und gute Dorsche müssen auf ihren Wanderungen in die Fjorde durch diese Meerenge. Video hier
Demzufolge sind auch sämtliche Fischarten des Atlantiks vertreten. Mit etwas Glück könnt ihr sogar einen Heilbutt erwischen. Rotbarsch, Schellfisch und stramme Pollacks sind ebenfalls in beachtlichen Größen vorhanden.
Im Filetierraum unseres Ferienhauses fanden wir zahlreiche Aufzeichnungen von anderen Anglern. Unter anderem fanden wir einen Eintrag aus dem Jahr 2005. Ein Conger (Meeraal) von über 10kg hatte ein Gast gefangen. Die Einträge über Dorsche bewegten sich zwischen 5,0kg und 14,5kg.
Allerdings ist der Langenuen nicht immer einfach zu beangeln, da die Drift teilweise enorm ist. Wer gerne auf Naturköder sein Glück versuchen will, sollte sich ordentlich Gewichte mitnehmen. 500gr. sind oft zu wenig.
Dafür werdet ihr mit gutem Fisch belohnt. Besonders Leng und Lumb kommen zahlreich vor.
Durchschnitts-Lengs, Kapitale werden eher selten gefangen.

Besonders die Ecke um Sandvikvak, bei der Verbindung zum Selbjörnfjord, ist zu empfehlen. (siehe Foto unten)
Die zwei großen Plateaus sind auf der Seekarte nicht zu übersehen. Bedeutet für uns, Fisch satt. Insbesondere Seelachs und Pollack. Und wo die sich aufhalten, sind die Räuber auch nicht weit. Goldlachse gehen euch beim Pilken oft an den Haken.

Die schwarz eingekreisten Stellen sind wahre Hot-Spots
Boknafjord
Zu der Region Rogaland gehören 2 größere Städte in Norwegen, Stavanger und Haugesund und zwischen beiden Städten, schneidet sich der Boknafjord ins Landesinnere.
Seekarte N17
Der Boknafjord erstreckt sich weit ins Inland und wird vor der Nordees geschützt durch die Halbinsel Tungenese bei Stavanger und der Insel KarmØy, in der Nähe von Haugesund. Der Radius des Fjordes beträgt 20km. In seinem Inneren befinden sich unzählige kleine Inseln.

Foto by Google
Der wohl bekannteste Abzweig ist der Lysefjord, wo sich der Preikestohlen befindet, von dem ihr eine grandiose Aussicht über den Lysefjord habt. Die Felskanzel liegt in 604m Höhe. Die Anfahrt erfolgt von Botne aus auf einer ausgeschilderten Straße. Die Plattform ist vom Endpunkt der Straße bei Preikestolhytta nur über einen Wanderpfad in einer gut zwei- bis dreistündigen Wanderung erreichbar. Gutes Schuhwerk ist also Pflicht, damit sind nicht Muttis Pumps gemeint. Mit denen wird sie keine 300m weit kommen.
Die Felsformation entstand durch eine Frostsprengung vor ca 10.000 Jahren, als die Kanten des Gletschers bis oberhalb des Felsens reichten. Das Wasser gefror in den Felsspalten und sprengte große, kantige Blöcke ab, die der Gletscher dann mit sich führte. Dies war die Ursache für die kantige Form des Plateaus. Entlang des Plateaus zieht sich auch heute ein tiefer Riss. Die Geologen der Region bestätigen jedoch die Sicherheit des Plateaus. Nur wer von euch absolut keine Höhenangst hat, kann sich bis an die vorderste Kante des Felsplateaus wagen, die anderen sollten den tollen Ausblick in gebührenden Abstand geniessen. Trotz der nicht gesicherten Schlucht gab es bislang keinen einzigen Unfall am Preikestolen. Im Jahr 2000 verabredeten sich eine Österreicherin und ein Norweger zum gemeinsamen Suizid und stürzten sich die Klippen herunter.

Beliebtes Ausflugsziel-der Preikestolen
Je nach Gebiet ist der Boknafjord recht windanfällig, bedingt durch die große Wasserfläche. Am Eingang des Bokknafjords ist ein ruhiges Angeln eher selten, da die Winde meißtens genau auf den Fjord drücken. Größere Boote, ab 19" sind von Vorteil. Wie jeder andere Fjord auch, weisst der Bokknafjord einige Untiefen auf, wo es sich auf jeden Fall lohnt, den Sportsfreunden Lump und Leng nachzustellen.
Viel interessanter wird der Fjord im mittleren bis hinteren Teil. Linksseitig der Ortschaft Fister erstreckt sich eine ausgedehnte Sandbank-ideal also für Plattfische. Wir haben dort gute Erfahrungen mit Schrimps und kleinen Makrelenfetzen gemacht. Bei etwas Glück ist sogar ein Steinbutt drin. Leider sind die Doggerscharben immer lästiger Beifang.
Rechtsseitig von Fister gibt es eine Brücke auf die Insel Randoy. Hier verengt sich der Fjord erheblich, so das immer Strömung vorhanden ist, somit auch genügend Futternachschub. Laßt euch mit der Drift treiben, ob nun mit Pilker oder Naturköder, beides verspricht gute Fänge. Den Pilker solltet ihr mehr im Uferbereich einsetzen, auch da sind schon Tiefen von 50m zu verzeichnen. Direkt in der Fahrrinne sind es dann über 100m. Auf Pilker ist eindeutig der Seelachs der Hauptfisch und das teilweise in beachtlichen Größen. Aber auch Dorsch, Pollack und gute Wittlinge sind immer drin. Wenn ihr auf Naturköder geht, dann mit den üblichen Montagen. Flatterhering für "Herrn Leng" oder den Kebap für den Lumb. Probiert auch ruhig neues oder altbekanntes aus. Es muß kein Flatterhering sein, selbst auf einen ganzen Seelachs hatten wir dort schon Bisse.

An der Brücke gehts rund
Foto by Google
Das sich in dieser Region die Heilbutte nicht stapeln, dürfte klar sein, aber genau an dieser Brücke hat schon so mancher Angler sein blaues Wunder erlebt. Steigt euch ein Butt ein, dann könnt ihr davon ausgehen, dass es eine schweißtreibende Angelegenheit wird. Nur wie erwähnt, Bisse sind Mangelware. Bei unserem 14-tägigen Aufenthalt 2002 hatten wir 2 Bisse, wo wir vermuteten, dass wir einen Heilbutt als Gegner hatten. Denn nicht mal ein 60-pfündiger Leng zerrt mit einem Schlag so viel Schnur von der Rolle, trotz kräftig eingestellter Bremse. Beide Fische gingen uns verloren, wir bekamen sie auch nicht zu Gesicht. Vielleicht besser so, hielt sich der Ärger doch in Grenzen.
Einen Nachteil hat dieser Hot-Spot allerdings. Der Bootsverkehr ist schon recht heftig, am schlimmsten empfanden wir immer die Personenfähren. Die donnern durch die ca. 500m lange Passage, dass einem Angst und Bange wird. Gut mit einer 22"Dieselschnecke macht das nicht viel aus, aber wehe dem ihr sitzt auf einem 14" Boot und in 15m Entfernung brettert eine Fähre lang. Dann heißt es festhalten. Nasse Thermoanzüge inklusive. Wir waren 2002 an einem Samstag an dieser Stelle. Wochenende, wo noch mehr Boote unterwegs sind. Aber es regnete ununterbrochen, dafür kein Wind. In den gesamten 4 Stunden, ließen sich zwei kleine Sportboote und ein Fähre blicken. Das war ein entspanntes Angeln. Auch wenn es immer heißt, die Norweger seien wetterresistent, dem ist nicht so. Wenn es regnet, läßt sich kein Norweger auf dem Wasser blicken, nur wenn er muss.
Die zweite negative Begleiterscheinung an dieser Stelle ist die dicke Elektroleitung, die quer durch den Fjord am Grund liegend verläuft. Erfahrene Norwegenangler wissen damit umzugehen, wer noch nicht so viel Erfahrung hat, der hebt den Pilker oder Naturköder einfach 2-3m an. Das Kabel ist fett isoliert, ihr bekommt also keinen Schlag, nur den Köder bzw. das Vorfach werdet ihr verlieren. Und wer mit 0,30mm geflochtener Hauptschnur + 0,80mm oder 1mm dicken Vorfach angelt, dem wünschen wir viel Spaß beim lösen des Hängers. Da kommt Freude auf, wenn die Hauptschnur sich in die Finger schneidet. Deshalb immer Handschuhe mit an Bord.
Dann ist auf alle Fälle die Ecke um Hebnes noch interessant. Dort zweigt der Vindafjord ab. Es gibt einige Hot-Spots für Leng und Lumb, aber auch gute Dorsche, insbesondere im zeitigen Frühjahr , sind in der Ecke immer drin.

Foto by Google
Empfehlen können wir euch auch die kleinste Kommune Norwegens-die Insel Utsira. Sie liegt zwar nicht mehr im bzw. am Boknafjord, sondern ca. 18km westlich von KarmØy. Ein ungemein interessantes Angelgebiet. Erstens habt ihr die Möglichkeit bei ruhigem Wetter auf die offene See zu fahren, oder ihr angelt zwischen den vorgelagerten Inseln. Die Ostseite der Insel ist deutlich weniger windanfällig, die Hot-Spots liegen aber unserer Meinung nach auf der West-und Nordseite.
Denkt aber bitte daran, nicht mit fast leeren Tank nach Utsira zu fahren, denn auf der Insel gibt es keine Tankstelle. 3 mal täglich fährt eine Fähre (MS Utsira) von Haugesund nach Utsira. Knapp eine Stunde benötigt die Fähre. Diese Fähre ist recht modern, so weit uns bekannt Baujahr 2005. Wer Entspannung, Ruhe und eine gute Angelei sucht, der ist auf der wenig bevölkerten Insel (knapp über 200 EW) bestens aufgehoben.

Eine Perle in Süd-Westnorwegen-die Insel Utsira
Nord-Trondelag Foldfjord
2006 fuhren wir nach Skaftnes, einem Mini-Dorf mit vielleicht 1,5 Einwohner. So kam es uns jedenfalls vor. Bis zur nächsten Einkaufsmöglichkeit waren es 13km.
Skaftnes liegt ca. 22km von Foldereid entfernt, die nächst größere Stadt ist Kolvereid und weiter südlich liegt Trondheim. Die Anreise gestaltete sich sehr langwierig-von Berlin nach Kiel, dann 18 Stunden Fähre bis Oslo, von Oslo 864km nach Skaftnes. Gesamtzeit, Haussuche inkl. 38 Stunden. Aber nun zum eigentlichen Fjord.

Der Foldfjord liegt zwischen Hitra und den Lofoten und erstreckt sich ca. 60km von Nåroy ins Landesinnere. Mittendrin liegt Skaftnes. Der Fjord war in unserer Region max. 160m tief und ca. 1,5km breit. Ausgedehnte Sandplateaus findet man genügend, eigentlich eine ideale Ecke für den Heilbutt. Wir sahen in den 14 Tagen nicht einen, dafür andere Meeresbewohner. Seeigel, Seegurken und Seesterne von ungewöhnlicher Form verzeichneten wir als Beifang beim Pilken.

Der Foldfjord bei Skaftnes-am anderen Ufer befindet sich eine ideale Stelle für Seelachse
Die offene See war ca. 25km entfernt und das bekamen wir auch zu spüren. Die Artenvielfalt war zwar noch vorhanden, aber die Fänge waren doch eher durchwachsen. Wir fingen nicht einen Fisch über 1m, der größte Dorsch war 85cm, für diese Region ein Lacher. Dafür entschädigten uns sehr gute Schellfische und Seelachse etwas, nur die fängt man auch in Süd-Norwegen. Zwei größere Fische hatten wir im Drill, die uns dann aber ausstiegen. Und wenn dann den ganzen Tag über ein Fischerboot seine Netze durch den Fjord zieht, dann fragt man sich nicht nur einmal, warum man 860km durch Norwegen zuckelt???

Rotbarsche aus 100m Tiefe
Unser Vermieter bietete uns zur Abwechslung an, in seinem Forellengewässer zu angeln. Bachsaiblinge waren die Ausbeute, geräuchert nicht schlecht und 4 Aale bekamen wir noch dazu geschenkt.

Solltet ihr in die Ecke fahren wollen, dann empfehlen wir euch, gleich nach Hitra oder auf die Lofoten zu fahren. Der Foldfjord lohnt sich nur am Eingang zur offenen See. Da ist er auch tiefer und hat mehrere erfolgsversprechende Hot-Spots. Und wenn, dann fahrt im Frühjahr, im September ist es nicht so toll. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass nicht jeder Fjord im Norden auch gleich einen guten Fischbestand hat.