

Unter dieser Rubrik gibt es int. Informationen über einzelne Städte in Norwegen.

Für uns, die wohl schönste Stadt in Norwegen - Bergen
Oslo-die Hauptstadt
Wenn ihr mit der Fähre von Kiel aus anreist, landet ihr zwangsläufig in Oslo. Die größte Stadt Norwegens und gleichzeitig Hauptstadt mit rund 540 000 Einwohnern.
Kurz vor Oslo zeigt sich Norwegen gleich von seiner besten Seite. Die Fähre passiert den rund 100km langen Oslofjord. Bei guter Sicht könnt ihr dann schon von weitem 1 Wahrzeichen der Stadt sehen-das Rathaus von den Einheimischen auch gerne das "häßliche Rathaus" genannt.
Das 2. Wahrzeichen,die Holmenkollenschanze gibt es nicht mehr-dafür wird, anläßlich der Ski-WM 2011 eine
neue Schanze gebaut, die den Sicherheitsstandards der heutigen Zeit entspricht.

Die Touristeninformation befindet sich am Fridtjof Nansen plass 5 (Eingang Roald Amundsen Gate) -hier erhaltet ihr u.a. die Oslo City-Card.

Der Flughafen von Oslo befindet sich nicht direkt in der Stadt, so wie in Berlin-Tegel, sondern ca. 50km nördlich von Oslo. Der Flughafen Expresszug (Flytoget) benötigt ca. 20min. bis in die City, die Flughafenbusse (Flybussen) ca. 40min.
Nach unserem letzten Kenntnisstand fliegt Ryanair nicht Oslo-Gardermoen, sondern Oslo-Torp an, aber wer fliegt schon mit der Airline, die eh jeden zweiten Passagier vor die Tür setzt und die sich Steuern ausdenkt,
die weltweit keine andere Fluggesellschaft hat???




Live-Wetter in Oslo 


Oslofjord

das "häßliche" Rathaus von Oslo
Für einen Bummel durch die Stadt ist bei derAnreise keine Zeit, die meißten von euch ,wollen ja zu ihren Hütten und auf's Wasser. Aber bei der Heimreise bleiben erfahrungsgemäß noch ein paar Stunden, um in Oslo etwas zu unternehmen. Die Stadt hat sich in den letzten 20 Jahren gemausert, weg vom tristen Charme, hin zu europäischem Flair. Die Zeiten wo Abends die Bürgersteige hochgeklappt wurden sind vorbei.

Oslo bei Nacht
Zu empfehlen ist der Besuch der Aker Brygge. Eine ehemalige Werftanlage, dann Mitte der 80'iger in einen neuen Stadtteil umgewandelt, mit vielen Restaurants, Läden, Theatern, Büros, Kinos und unzähligen Kneipen.
Eine klasse Architektur zeichnet dieses Viertel aus. Eine Mischung aus alten Backsteinbauten und neuen Gebäuden, meißt im Aluminium und Glas Look machen den Reiz aus. Allerdings ist Aker Brygge kein Schnäppchenmarkt, alle Mode/Schmucklabels die weltweit Rang und Namen haben, sind hier präsent.
Also nicht mit euren Frauen dorthin gehen, ihr würdet nicht die ersten sein, die ihre Fähre verpassen, weil Madame alles so cool und chick fand.

Aker Brygge - Oslos Meile zum Sehen und Gesehen werden
Aber zurück nach Oslo. Für die Kulturinteressierten unter euch, bietet Oslo jede Menge Material. Museen, Theater und nicht zu vergessen, Oslos Highlight-die neue Oper-ein schmucker Bau, der nicht so richtig an eine Oper erinnern will. Eher an eine treibende Eisscholle-und genau so hatten die Architekten es auch von Anfang an geplant.

Highlight von Oslo-die Oper
Sehr zu empfehlen ist das Kon-Tiki-Museum,wo ihr alles über Thor Heyerdahl, dem großen norwegischen Forscher und Seefahrer erfahrt. Gegenüber dem Kon-Tiki-Museum liegt das Frammuseet, wo die Frame ihren letzten Hafen gefunden hat, dem Schiff vom Polarforscher Fridtjof Nansen.
Und wem das alles zu viel ist, der macht es wie viele andere "Heimkehrer". Ihr döst am Hafen im Auto und wartet auf die Fähre.

Kon-Tiki Museet, BygdØyynesveien 36,
tägl. Juni-August 9.30-17.30,
April/Mai/Sept. 10-17,
März, Okt. 10.30-16.00,
Jan./Febr./Nov./Dez. 10.30-15.30 Uhr
Eintritt: 50/25 NOK
City Card Oslo: 1.Tag = 180 NOK pro Erw. ; 60 NOK pro Kind
2.Tag = 270 NOK pro Erw. ; 80 NOK pro Kind

Blick über Oslo
Ein Besuch der Festung Akershus lohnt sich immer. Die Aussicht von dort auf Akerbrygge, die Stadt und den Fjord ist umwerfend schön und besonders am Abend sehr stimmungsvoll.

Festung Akershus-0015 Oslo - Festungswälle tägl. 6.00-21.00 - Eintritt Schloß 50/10NOK
Sollte euch bei eurem Bummel der Magen knurren, dann achtet darauf, wo ihr einkehrt.
Restaurants im Bereich Akker Brygge meidet, die Preise sind heftig. Sucht euch lieber kleinere Snackbars, oder Stände, die Snacks vertreiben. Die beiden Fast-Food Ketten könnt ihr auch wählen, allerdings müßt ihr auch hier etwas tiefer in die Tasche greifen.
Restaurants in Hotels sind nicht zu empfehlen. Wer es sich allerdings leisten kann, erhält dort wirklich gutes Essen. Ein Tipp von uns-wenn ihr gerne indisch essen gehen wollt, dann besucht "Punjab Tandoori" in der Grønland 24, 0188 Oslo. Hier kocht der Chef mit Turban noch selbst und es ist preisgünstig. Oder ihr geht zu Fru Hagen (Frau Hagen) in der Th.Meyer's Gate 40, 0555 Oslo. Auch dort werdet ihr bestens bedient. Am Wochenende legen DJ's heiße Mugge auf.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Oslo:
Grefsenkollen - wohl der beste Platz in Oslo, die Stadt von "oben" zu betrachten
Vigeland Park - ein Park mit tollen Skulpturen, im Sommer sonnen sich die Osloer dort gerne
Altstadt- die Kvadraturen - unweit vom hektischen Zentrum gelegen
Grünnerlokka - Studenten-Künstlerviertel
Trafikkanten - Informationscenter für den öffentl. Nahverkehr, liegt driekt vor dem Hauptbahnhof
Grønland - das Viertel in Oslo mit dem höchsten Ausländeranteil, hier kann man günstig einkaufen
Voksenkollenvei - toller Aussichtsplatz auf den Westteil der Stadt, ihr müßt am Holmenkollen vorbei
Oslomarka - Waldgebiet gleich hinter Oslo, mit vielen Seen und Wanderpfaden
Nasjonalgalleriet - größte Kunstsammlung Norwegens, mit Bildern von namhaften Malern
Mo,Mi,Fr 10-18, Do. 10-20, Sa/So 10-17 Uhr Eintritt frei
Historisk Museum - 9000 Jahre norw.Geschichte, größter Wikingerschatz Skandinaviens
Mitte Mai-Sept. Di-So 10-16, sonst 11-16 Uhr Eintritt frei
Det Kongelige Slott (königl. Schloß)-Drammensweien 1 - das Osloer Königsschloß
Ende Juni-Anfang August Mo-Do,Sa 11-17, So 13-17 Uhr Eintritt:95/85NOK
Frognerparken - Eine der schönsten Parkanlagen Oslos ,Kirkeveien, 0368 Oslo
tägl. geöffnet
Bergen-Norwegens schönste Stadt

Touristeninformation in 5014 Bergen, Vägsallmenningen 1

Der Flughafen befindet sich ca. 20km außerhalb von Bergen - in Flesland
Die Flughafenbusse halten in Bergen vor dem SAS Radisson Hotel auf Bryggen.



Hotels
Norwegens Westküstenstadt Bergen hat die teuersten Hotelzimmer in ganz Europa. Diese schlagen im Durchschnitt mit rund 250 Euro zu Buche. - Und haben dabei noch nicht einmal eine besonders gute Qualität. Im Gegenteil, viele Zimmer bieten einen sehr geringen bis schlechten Standard.
Grund für die hohen Preise ist das geringe Angebot und die sehr hohe Nachfrage.
Ein Lichtblick: Für alle diejenigen, die nicht unbedingt in einem Hotel übernachten müssen bietet die Stadt eine sehr reichhaltige Auswahl an Pensionen und Gästezimmern - zu bezahlbaren Preisen (70 bis 100 Euro für ein Doppelbettzimmer).

der Fischmarkt
Für uns die schönste Stadt in Norwegen, aber das ist Geschmackssache. Eine Multikulti-Stadt, bedingt durch die
vielen Studenten. An den Wochenenden steppt an der Brygge der Bär. Treffpunkt der Jugend.
Der Besuch des Fischmarktes ist natürlich Pflicht, zumal er sehr zentral liegt, in unmittelbarer Nähe
der großen Schiffsanleger. Es ist der umsatzstärkste Flecken Bergens. Nur ist Fisch nicht besonders Koffertauglich und so wird auch viel anderer Trödel verkauft. Felle von diversen Fuchsarten, Holzgeschnitztes und Trolle,Trolle und -ihr ahnt es- Trolle.
Aber auch Fisch, geräuchert, eingeschweißt, frisch, Fischpastete in Dosen, Gläsern und Tuben sind im Angebot. Desweiteren könnt ihr Elchschinken, Rensalami und natürlich Brötchen mit diversen Fischsalaten erwerben.
Schals, Pullover mit dem berühmten Eiskristall oder Handschuhe, alles echt norwegisch. So sagt es jedenfalls die Markthändlervereinigung, die vor Jahren in einem Gerichtsprozess die Echtheit aller angebotenen Artikel auf dem Markt durchsetzte.
Angeblich sind alle Pullover echt norwegisch und nicht in Taiwan oder China hergestellt. Nur ist es ein kleiner Unterschied ob ich 199 Kronen für einen chinesischen Norwegenpullover bezahle, oder satte 1200-1500 Kronen für einen echten. Im Endeffekt lagert er nach der Heimreise dann eh für Jahre im Kleiderschrank, bis er irgendwann bei ebay oder im Container des roten Kreuzes seine neuen Eigentümer findet.
Bei unserem Besuch 2010 waren die Stände mit den Strickwaren allerdings verschwunden, dafür lagern diese
jetz in den unzähligen Touri-Shops an der Brygge. Die Straße ist so was wie der Kudamm in Berlin, nur eben auf norwegisch.
Fischmarkt Bergen
Juni-August 7-19,
sonst Mo-Sa 7-16 Uhr
unser Tipp
Vielleicht noch ganz interessant für euren ersten Bergenbesuch. Nehmt euch Wetterfeste Kleidung mit, oder wasserundurchlässige.
Im Schnitt regnet es an 250 Tage im Jahr, da kommen sich die Trondheimer im Norden fast wie in der Sahara vor. Dauerregen oder Schauer sind keine Seltenheit, wenn auch eher von September bis März. Wir haben auch schon Tage mit 25 Grad und Sonne pur erlebt. Davon gibt es allerdings keine 250 Tage. Die Null weg, dann kommt das schon eher hin.
Zum Pflichtbesuch in Bergen gehört der Aufstieg/Auffahrt zum FlØyin, die zweithöchste Erhebung Bergens.
Die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Kommune ist der Gullfjellet (987 m). Ihr könnt den Floyin zu Fuß, oder mit der Seilbahn erklimmen. Wir nehmen immer die Bahn. 70 NKR kostete 2010 die Fahrt-pro Person.
Fløyin-Bahn
Vetrlidsallmenning 21
Mo-Sa 8-23, So ab 9.00 Uhr
die Bahn fährt alle 15min.
Fahrpreis 70/35 NOK

Toller Ausblick vom FlØyin auf Bergen

Die Strasse im Bild liegt auf einer künstlich erbauten Anlage. Rechts unten ist das große
Parkhaus in Bergen zu sehen

im Bildvordergrund der Hauptbahnhof, mit dem sich anschliessenden Shopping-Center

der graue Betonbau ist das Rathaus von Bergen, davor steht das alte Gefängnis

Die Parkähnliche Anlage links neben der Brücke, ist Bergens Drogenumschlagplatz Nr.1
Wenn ihr in Bergen auscheckt, müßt ihr einen guten Orientierungssinn haben. Den habt ihr nicht? Ihr habt ein Navi?
Funktioniert nicht immer. Spätestens nach der zweiten Baustelle, jagt euch das Navi kreuz und quer.
Und Baustellen habt ihr ohne Ende. Bergen ist für den verwöhnten deutschen Autofahrer der Alptraum
schlechthin. Der Verkehr mag da noch gehen, aber die vielen verwinkelten Gassen mit Hunderten von Einbahnstrassen, verlangen dem Autofahrer höchste Konzentration ab. Verfügt ihr über ein älteres Navi,
so wird dieses in Bergens Tunneln die Arbeit quittieren. Und achtet auf die Strassenbahnen in der Stadt,
die gibt es noch nicht so lange.
Die Kommune will den Straßenbahnbau weiter forcieren.
Wenn ihr einen ganzen Tag in Bergen bleiben wollt, empfehlen wir euch eine City-Card. Sie berechtigt zur unbegrenzten Nutzung aller öffentliche Verkehrsmittel. Alle kommunalen Parkplätze könnt ihr ebenfalls
nutzen. Außerdem ist damit der Eintritt in die meisten Museen der Stadt frei. Die Karte könnt
ihr bei der Touristeninformation in Bergen, am Bahnhof, in Hotels und an Narvesen-Kiosken kaufen.
City-Card Bergen: 1. Tag = 165 NOK (~20 €) pro Erwachsener ; 70 NOK pro Kind
2.Tag = 245 NOK (~30€) pro Erwachsener ; 105 NOK pro Kind
Weitere Sehenswürdigkeiten
Bryggen
Bryggen war über Jahrhunderte lebendiges Herz der Stadt. Die historischen Gebäude aus der Hansezeit gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehören zu Norwegens bekanntesten mittelalterlichen Bauwerken. Über 400 Jahre bestimmten die Kaufleute der Hanse das Bild Bryggens, das in regelmäßigen Abständen von Bränden heimgesucht wurde. Das Hanseatische Museum und die Schøtstuene, die Versammlungsräume der Kaufleute, vermitteln einen intensiven Eindruck vom Alltagsleben eines hanseatischen Kaufmanns.
Håkonshalle und Rosenkranzturm
Die als königliche Residenz und Bankettsaal genutzte Håkonshalle wurde unter König Håkon Håkonsson zwischen 1247 und 1261 errichtet. Neben dem Gotteshaus steht der Rosenkrantzturm aus den Jahren um 1270. Der ursprüngliche Turm wurde mehrmals erweitert und diente als Festung und Zeichen der Macht gegenüber den eigensinnigen Hanse-Kaufleuten.
Festung Bergenhus
ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Festungen Norwegens. Die ältesten Teile der Festung stammen aus dem 12. Jahrhundert, die jüngsten Teile aus dem 2.Weltkrieg.
Kunstmuseen
In Bergen gibt es hochrangige und sehenswerte Galerien und Kunstsammlungen an der Museumsmeile rund um das Stadtzentrum. Die Häuser beherbergen internationale Gemälde und Kunstschätze von der Klassik bis zur Gegenwartskunst. Zu den beliebten Kunstmuseen gehören Bergens Kunstmuseum mit einer einzigartigen Sammlung von Gemälden Edvard Munchs, das Zentrum für Gegenwartskunst und das Westnorwegische Kunsthandwerksmuseum.
Edvard Grieg Museum
Besucht das Edvard Grieg Museum in Troldhaugen an der einstigen Wohnstätte von Norwegens berühmtestem Komponisten, Edvard Grieg. Grieg lebte hier 22 Jahre und komponierte viele seiner bekanntesten Stücke in der kleinen Gartenhütte am Ufer des Sees Nordås.
Griegs Wohnhaus ist heute ein Museum voller Erinnerungsstücke aus dem Leben des Komponisten. Die Einrichtung aus dem Jahre 1907 ist noch so erhalten, wie Grieg sie gekannt hat. Für private Konzerte stehen sowohl Griegs Villa als auch der Troldsalen zur Verfügung. Im Sommer und Herbst finden mehrmals pro Woche auch öffentliche Konzerte statt.
Fantoft Stabkirche
Unweit von Troldhaugen steht die Fantoft Stabkirche. Die alte Stabkirche wurde ursprünglich 1150 in Fortun in Sogn erbaut und 1883 nach Fantoft versetzt, brannte aber 1992 nieder. Nach einer umfassenden Renovierung zeigt sie sich wieder wie vor dem Brand.
Museum Gamle Bergen
Im Freilichtmuseum Gamle Bergen (dt. Altes Bergen) stehen mehr als 40 Holzhäuser, die Besuchern einen Überblick über Bergens Stadtentwicklung und Architektur im 18. und 19. Jahrhundert geben.
Aquarium in Bergen
Im Aquarium in Bergen könnt ihr Seerobben und Pinguine und viele andere interessante Lebewesen erleben, die sich unter der Wasseroberfläche tummeln. Krokodile, Schlangen, Schildkröten und Krallenäffchen findet ihr im Tropenbereich.
Festivals
Ende Mai finden in Bergen zahlreiche sehr unterschiedliche Festivals statt, dessen bekanntestes die
Internationalen Festspiele Bergen sind. Das Festival präsentiert bekannte internationale und norwegische Künstler aus den Bereichen Musik, Ballett, Oper, Theater, Tanz und darstellende Künste. Während des 12-14tägigen Festivals 120-140 Veranstaltungen statt.

alle Fotos copyright by Bigfishing-Team
Stavanger - das Tor zum Öl
Eine der ältesten, aber auch modernsten Städte Norwegens. Stavanger ist die viertgrößte Stadt, mit mittlerweile ca. knapp 2000 000 Einwohnern. Der Dom von Stavanger bildet auch heute noch das Zentrum der Stadt und ist mit dem Nidaros-Dom in Trondheim, einer der bedeutendsten Kirchen Norwegens.
Dom St.Svithun
Domkirkeplassen, 4001 Stavanger
Juni-August tägl. 11-19, sonst Di-Do, Sa 11-16 Uhr


Die Touristeninformation befindet sich an der Domkirkeplassen 3, 4006 Stavanger

Einige Kilometer außerhalb befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Sola, der drittgrößte Flughafen Norwegens der hauptsächlich als Drehscheibe zwischen den vor der Küste liegenden Bohrinseln und dem internationalen Linienflugnetz dient. Nach und nach gibt es immer mehr Direktflugverbindungen zu europäischen Zielen.

Der Hafen ist nicht weit vom Dom entfernt und bietet euch jede Menge Cafe's und Restaurants, um eine Pause einzulegen. Hier könnt ihr auch am besten flanieren und einkaufen, oder in den Arkaden an der Klubgata.




Bei euren Streifzügen durch die Stadt, solltet ihr unbedingt durch Gamle Stavanger (altes Stavanger) bummeln. Das ist der Altstadtkomplex, wo viele denkmalgeschützte Häuser stehen. Viele Häuser sind knallweiß angepinselt. Und mitten im Zentrum der Altstadt liegt das Norsk Hermetikkmuseum, das die Geschichte der Fischkonservenproduktion erzählt. Mitte des 19.Jahrhunderts entwickelte sich ein Produktionszweig, der für die Stadt ungemein wichtig war. Eben jene Fischkonserven. Durch sie erlangte Stavanger eine gewisse Berühmtheit. Sardinen in Öl aus Stavanger waren weltweit bekannt. Allerdings gab es um den Namen "Sardine" einen jahrelangen Rechtsstreit, da schon andere diesen Namen für sich reklamiert hatten. Rund 50 Konservenfabriken und diverse Zulieferbetriebe gab es damals in der Stadt. Demzufolge lebten fast 2/3 der Bevölkerung von den Fabriken.
Norsk Hermetikkmuseum
Övre Strandgate 88, 4005 Stavanger
Di-So 11-16 Uhr
Eintritt 60/30NOK
Das moderne Stavanger steht im völligen Kontrast zur Altstadt. In den 70'er Jahren wurden vor der Küste riesige Ölvorkommen entdeckt. Die meisten Ölvorkommen Norwegens liegen etwa 300 km westlich von Stavanger in der Nordsee. Seit dem wird in Stavanger gebaut. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Keine norwegische Kommune hat solch einen hohen Anteil an bebautem Stadtareal wie Stavanger. 43,23 km² (60,55 Prozent) sind bebaute Fläche. Der Rest verteilt sich auf landwirtschaftliche Fläche und Grünflächen. Die Mietpreise explodierten in ungeahnte Höhen. Viele internationale Ölfirmen haben ihren Sitz in Stavanger, darunter auch das größte norwegische Unternehmen Statoil Hydro, von wo aus auch die Koordination und Versorgung für die einzelnen Bohrinseln geplant wird.
Wer sich von euch für die Entstehung und Förderung von Erdöl interessiert, der sollte unbedingt das Norwegische Ölmuseum, das einer Plattform nachempfunden wurde, besuchen.

Stavangers Ölmuseum
Ansonsten hat Stavanger nicht viel mehr zu bieten, außer ein paar kleineren Museen. Die großen Schiffe können direkt in den Hafen einlaufen, da dieser sehr tief ist. Manchmal hat man Glück und kann einen der riesigen Luxusliner sehen.
Ålesund-die Kaiser Wilhelm II Stadt

Die Touristeninformation befindet sich im Rathaus (Rådhuset)

Der Flugplatz Vigra befindet sich ca. 20km außerhalb der Stadt.



Mit knapp 44000 Einwohnern zählt Ålesund mit zu den größeren Städten in Norwegen. Und sie ist wohl die einzigste Stadt, die nicht Norwegen-typisch ist. Keine schicken rot-weißen Holzhäuser, keine monumentale Kathedrale und ohne Eisenbahnanschluß. Verantwortlich dafür war ein Brand am 23.Januar 1904, der die Innenstadt völlig zerstörte. Auslöser des Brandes war eine umgekippte Petroleumlampe in einer Margarinefabrik. Das Feuer wütete rund 16 Stunden. Eine für die damalige Zeit große Hilfslieferung kam von Kaiser Wilhelm II, der 4 Schiffe der Handelsmarine in die Stadt entsandte, die er von seinem Privatvermögen bezahlte. Aus Dankbarkeit für die schnelle Hilfe, gibt es heute noch eine große Hauptstraße, die den Namen Kaiser Wilhelm trägt. Nach dem Brand ordneten die Stadtoberen an, dass keine Häuser mehr aus Holz gebaut werden dürfen.

Quelle: wikipedia

Ålesunds Hafen gilt als einer der größten Exporthäfen für Stockfisch. Täglich verlassen große Containerschiffe den Hafen, um den Exportschlager in die Welt zu transportieren, meistens nach Südeuropa. Großabnehmer ist besonders Italien, wo Stockfisch als Delikatesse gehandelt wird. Auch die Schiffe der Hurtigrute legen im Hafen an, um dann ihre Weiterfahrt in den Geirangerfjord fortzusetzen.

Wer von euch die Stadt erkunden möchte, dem bietet die Stadt nicht sonderlich viel aufregendes. Aber ein-zwei Highlights gibt es. Vom Stadtpark aus gelangt man über 418 Stufen auf dem Stadtberg Aksla mit dem Aussichtspunkt. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt Ålesund, das Meer mit seinen Inseln und die Sunnmøre-Alpen. Ein Besuch im Atlantikpark lohnt sich ebenfalls, wo ihr euch diverse Meeresbewohner ansehen könnt. Auch wenn die Stadt nicht viel zu bieten hat, so ist sie von der Lage her, mit das schönste, was es an norwegischen Städten gibt. Denn welche Stadt kann schon von sich behaupten, auf mehrere Inseln verteilt zu sein? Zudem verfügt Ålesund über einen gewissen Charme, weil es in völligem Kontrast zu den „Einheitstädten“ Norwegens steht. Wer von euch also genug Zeit hat, dem empfehlen wir dieses schöne Fleckchen Erde.

Quelle:wikipedia
Trondheim - die Stadt am Nidelv
Trondheim ist mit rund 200 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Norwegens. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Nidaros-Dom, Skandinaviens größte Kirche. Die Altstadt ist eher rechtwinklig angelegt und überrascht mit so manchen alten Holzhäusern. Außerhalb der Altstadt präsentiert sich Trondheim als moderne, nüchterne Stadt, die 1977 ihr 1000-jähriges Jubiläum feierte.

Es gibt ein Autobahnteilstück zwischen Trondheim und Stjørdal. Da müßt ihr Maut bezahlen, zu unserer Zeit waren es ca.35 NOK.

Der Flughafen liegt ca. 35km entfernt, in Værnes. Die Flughafenbusse fahren ca. alle 15min ins Zentrum.
Und wenn ihr Fans von den Schiffen der Hurtigruten seit, dann besucht den Pier 1.
Um 10.00 Uhr legt ein Schiff Richtung Süden ab, um 12.00 Uhr das Richtung Norden.

Die Touristeninformation findet ihr in der Munkegata 19, 7411 Trondheim




Schon aus der Ferne sind die beiden Türme des Nidaros-Doms zu sehen. Skandinaviens größte mittelalterliche Kirche, soll laut Geschichtsschreibung, gegen Ende des 11.Jahrhunderts über dem Grab Olavs des Heiligen erbaut worden sein. König Olav, der 1030 in der Schlacht von Stiklestad gefallen war, ist eng mit dem Dom verbunden. Unter seinem Nachfolger Olav Kyrre begann der Bau des Doms.

Die ältesten Teile der heute 100m langen und 50m breiten Kathedrale bilden die Querschiffe und die Sakristei im romanischen Stil. Chor, Hauptschiff und der zentrale Turm wurden 100 Jahre später hinzugefügt. Während seiner wechselvollen Geschichte wurde der Nidaros-Dom durch mehrere verheerende Brände verwüstet, wobei der Brand von 1531 besonders tragisch war, danach blieb der westliche Teil des Kirchenschiffs lange Zeit eine Ruine. 1869 wurde die Restaurierung beschlossen, die sich über 100 Jahre hinzog. Da es keine verlässlichen Aufzeichnungen gab, wurde über die Jahre hinweg viel über die neue Gestaltung des Doms diskutiert. 1983 wurde die letzte Statue in die monumentale Fassade eingefügt. Auch heute noch ist der Dom die wichtigste Kirche des Landes, denn nach der Verfassung werden alle norwegischen Könige im Dom von Trondheim gekrönt. Z.Zt. liegen neun Könige und fast alle Erzbischöfe des Landes im Dom begraben.
Nidaros-Dom, Sverresborg Alle 13, 7020 Trondheim
Mitte Juni-August Mo-Fr 9-18, Sa 9-14, So 13-16 Uhr
Mitte August-Mitte Sept., sowie Mai-Mitte Juni Mo-Fr 9-15, Sa 9-14, So 13-16 Uhr
Mitte Sept.-Ende April Mo-Fr 12-14.30, Sa 11.30-14.00, So 13-15 Uhr
Eintritt 50/25 NOK
Unweit vom Dom entfernt liegt das Kunstmuseum, das drittgrößte seiner Art in Norwegen, dass hauptsächlich mit Kunstwerken aus dem 19.Jahrhundert bis zur Gegenwart zu bewundern ist.
Trondheim Kunstmuseum
Bispegt 7B, 7013 Trondheim
Juni-August tägl. 10-17, sonst Di-So 11-16 Uhr
Eintritt 40/20 NOK
In östlicher Richtung befindet sich ein weiteres Wahrzeichen Trondheims, die Gamle Bybrua, die sich über den Nidlev erstreckt. Die Holzbrücke, die 1861 im gotischen Stil erbaut wurde, zählt zu den meißt fotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Von der Brücke habt ihr einen tollen Blick auf die alten Speicherhäuser, die zu beiden Seiten des Flusses windschief auf Holzpfählen im Wasser stehen.

Blick von der Gamle Brybua
Wer sich von euch noch nicht satt gesehen hat an Holzhäusern, der sollte den Stadtteil Møllenberg besuchen. Insbesondere die am Fluss verlaufende Straße Nedre Bakklandet verfügt noch über sehr viele dieser alten Holzhäuser, wo heute unzählige Kaffee's , Restaurants oder Antiquitätenläden auf Touristen warten.
Empfehlen können wir euch auch den Besuch der Festung Kristiansten, wo eine steile Straße hinauf führt. Von der Festung aus, habt ihr einen tollen Blick auf die Stadt und ihre Umgebung.

Auch Trondheim hat einen Fischmarkt, der an der Südseite von Vestre Kanalhavn liegt. Unserer Meinung nach, solltet ihr in den Vormittagsstunden den Markt besuchen, da ist dann etwas mehr los. Hier legen auch Schiffe zur Insel Munkholmen ab. Die Insel diente früher als Richtplatz, dann wurde ein Kloster gebaut, es folgten eine Festung, ein Gefängnis und eine Zollstation. Heute ist es eine beliebte Badeinsel. Ein Cafe ist ebenfalls auf der Insel.
Mo i Rana

Touristeninformation in Mo i Rana: an der E6, 8601 Mo i Rana

Der Flughafen von Mo i Rana befindet sich in Røsvoll



Die Industriestadt Mo i Rana liegt am Ende des Ranafjords und nur noch 80km vom Polarkreis entfernt und wuchs nach dem Krieg explosionsartig aus dem Boden. Ein Grund dafür war das große Stahlwerk Norsk Jernverk, das 1955 in Betrieb genommen wurde, um die Abwanderung der Bevölkerung aus dem wirtschaftlichen Problemgebiet Nordnorwegens zu stoppen.

Mo i Rana liegt am Ranafjord
Durch die gewaltigen Kriegsschäden war dort praktisch nichts mehr vorhanden, was mit Industrie zu tun hatte. Mo i Rana wurde wegen seiner günstigen Lage vom Parlament als Standpunkt für das neue Werk gewählt.
Die Industrie schaffte zwar neue Arbeitsplätze, ist mittlerweile aber auch Schuld an der lokalen Umweltverschmutzung und dem immer schnelleren Abschmelzen des Gletschers Svartisen.

Eine Besichtigungstour zum größten Gletscher Nordnorwegens lohnt auf jeden Fall. Ein Boot fährt euch über den Gletschersee und von dort könnt ihr dann bis an den Rand der Gletscherzunge laufen. Die Markierungen zeigen, wie stark sich der Gletscher jedes Jahr zurückzieht. Der Svartisen mißt immer noch 400 Quadratkilometern ist zweitgrößter Gletscher Norwegens und gehört zum Saltfjell Nationalpark.
Seine Ausdehnung beträgt 30 Kilometer in Nord-Südrichtung. Der höchste Gipfel, der über das Eis hinaus ragt, mißt 1577 Meter. Den Namen"Schwarzes Eis" erhielt der Gletscher durch die Ablagerungen von Sand und Staub, die durch die umliegenden Gebirgswänden, aber auch durch den Industriedreck hevorrgerufen wird. Der Gletscher ist in den letzten Jahren stark abgeschmolzen und die Spalten sind deutlich gefährlicher geworden. Gletschertouren werden in diesem Bereich deshalb nicht mehr angeboten. Touren auf eigene Faust würden wir euch nicht empfehlen.


Ein Besuch der Tropfsteinhöhle Grønligrotte mit Höhlenbach, glitschigen Felsen, eng verwinkelten Gängen und ausgewaschenen Kalkformationen lohnt sich auf jeden Fall. Eine Stichstr. zweigt von der E6 dorthin ab.
Ansonsten bietet Mo i Rana keine besonderen Highlights, ausser das ihr dort hervorragend angeln könnt.
Bodø- die Stadt der Seeadler
Begeben wir uns in die Haupstadt der Provinz Nordland-nach Bodø. Die 2.größte Stadt im Norden Norwegens, mit z.Zt. rund 47 000 Einwohnern, 2 Hochschulen, einem Flugplatz und vielen Seeadlern.

Die Touristeninformation befindet sich in der Sjøgata 3, 8001 Bodø

Der Flugplatz befindet sich am Olav V Gata 56, 8003 Bodø. Er ist der größte Flughafen Nord-Norwegens und dient gleichzeitig der königlichen norwegischen Luftwaffe als Stützpunkt. Hier sind das 331. und 332. Geschwader mit F16 angesiedelt. Ebenfalls das 330.Geschwader mit Hubschrauber.

Bodø könnt ihr auch noch mit der norwegischen Bahn erreichen, weiter geht es dann nicht mehr. Der Bahnhof der Stadt ist somit der nördlichst gelegenste in Norwegen, der von der norwegischen Bahn (NSB) angefahren wird. Von Oslo aus benötigt der Zug ca. 10 Stunden. Stellt euch bitte darauf ein, dass die norwegische Bahn nicht nur teuer, sondern auch nicht immer die pünktlichste ist.

Mit dem Auto ist die Stadt über die Straße 80 zu erreichen, die wiederum eine Verbindung mit der E6 hat.




Leider wurde die Stadt im 2.Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht stark zerstört, so dass viele Sehenswürdigkeiten verloren gingen. Nach dem Krieg wurde die Stadt neu aufgebaut, was ihr heute ein modernes Aussehen verleiht. Sehr beliebt ist die Shopping-Miles, Storgata, 8006 Bodø. 45 Läden dazu einige Restaurants, könnt ihr besuchen. Die Geschäfte haben von 10-20 Uhr geöffnet, am Samstag von 10-18 Uhr.
Empfehlen können wir euch den Besuch des Luftfahrtmuseums, wo immer noch eine Ju 52 zu bewundern ist. Zu mindestens war es noch der Fall, als wir vor Ort waren.
Norsk Luftfartmuesum, Olav V Gata, 8004 Bodø
Mitte Juni-Mitte August tägl. 10-19, Sa.10-17,
sonst Mo-Fr 10-16, Sa./So. 11-17 Uhr,
Eintritt:80/40 NOK
Ein Besuch der 1956 erbauten Kirche lohnt sich ebenfalls. Die Glasmalereien sind sehr sehenswert.

Kirche von Bodø
Mitten in der Fußgängerzone steht ein Denkmal, dass zu Ehren der Seeadler erbaut wurde. Außerhalb der Stadt haben die Könige der Lüfte ihre Brutgebiete. Der Bestand sucht seinesgleichen weltweit. Nur ein paar Kilometer aus der Stadt mit dem Auto raus und schon seht ihr die ersten Seeadler kreisen. Wirklich majestätische Greifvögel. Am besten ihr fahrt zum Hausberg Rønvikfjell, der nur 3km vom Zentrum entfernt liegt, da habt ihr prima Chancen, Seeadler zu Gesicht zu bekommen.
Wenn ihr nun schon mit dem Auto unterwegs seid, dann fahrt in südöstliche Richtung. 30km von Bodø entfernt, befindet sich der Saltstraumen, der größte Gezeitenstrom der Welt. Was hier täglich an Wasser durch die nur 150m breite Meerenge gedrückt wird, ist wahrlich gigantisch. 440 Millionen Kubikmeter. Weitere Infos unter


der Saltstraumen
Narvik-die neu aufgebaute Stadt
Narvik am Ofotenfjord, ist der Hauptort der gleichnamigen Kommune und mit gut 18 000 Einwohner für norwegische Verhältnisse immer noch eine größere Stadt. Durch die große Zerstörung der Stadt im 2.Weltkrieg, verfügt Narvik nicht mehr über die vielen typischen Holzhäuser. Auch sonst kann Narvik nicht mit den größeren Städten Norwegens, was die Sehenswürdigkeiten anbelangt, mithalten. Aber genau dieser Kontrast macht die Stadt auch irgendwie reizvoll.


die Touristeninformation befindet sich in der Kongens gate 57, 8505 Narvik

der Flughafen liegt etwa 2km außerhalb des Stadtzentrums, kann aber nur von kleineren Maschinen angeflogen werden. Der nächste Flugplatz für größere Maschinen befindet sich in Harstad/Narvik in der Kommune Evenes, ca. 80km von Narvik entfernt.

Eine Anreise mit der Bahn ist nur über Schweden möglich, ansonsten bis Bodø und von da aus weiter mit dem Bus.
Die schwedische Staatsbahn fährt täglich nach Narvik. Die Reise von Narvik nach Boden dauert ungefähr 5 Stunden. Von Boden nach Stockholm oder Göteborg dauert es weitere 17 Stunden.



Narvik im 2.Weltkrieg
Eine bewegte Geschichte liegt hinter Narvik. Besonders die Zeit ab 1940 war für viele Einwohner der Horror. Anfang April 1940 besetzte die Wehrmacht Narvik. Bei den Kämpfen zur Eroberung der Stadt, wurde diese durch deutsche Bomber fast vollständig zerstört. Narvik war für die Wehrmacht ein wichtiger strategischer Punkt, denn von hier aus griffen deutsche U-Boote immer wieder die großen Geleitzüge Richtung Murmansk an. Viel interessanter jedoch war die Eroberung des Eisenerz. Dieses Erz stammte aus Kiruna in Schweden und wurde von Narvik aus in die Welt verschifft. Durch die Besetzung der Stadt, wurde das Erz nun nicht in die
weite Welt transportiert, sondern nach Emden.
Da der Hafen von Narvik das ganze Jahr über eisfrei ist, dem Golfstrom sei Dank, konnte so der kostbare und kriegswichtige Bodenschatz nach Deutschland transportiert werden. Einige U-Boote und kleinere Schlachtschiffe liegen noch immer in den Tiefen der Fjorde vor Narvik. An dieser Stelle eine kleine Liste, welche U-Boote in dem Bereich Lofoten bis Harstad versenkt wurden.
U 711 - Kplt. Hans-Günter Lange ,versenkt vor Harstad am 04.05.1945, mit Überlebenden
U 713 - Oblt. Henri Gosejacob, vernichtet bei den Lofoten, am 24.02.1944, Totalverlust
U 737 - Kptl. Friedrich-August Greus, versenkt vor Narvik, am 19.12.1944,mit Überlebende
U 742 - Kplt. Heinz Schwaßmann, vernichtet bei den Lofoten, am 18.07.1944,Totalverlust
U 64 - Kplt.Georg-Wilhelm Schulz, versenkt vor Narvik, am 13.04.1940, mit Überlebende,
das Wrack wurde 1957 gehoben und verschrottet
U 49 - Kplt. Kurt von Goßler, versenkt am 15.04.1940 vor Narvik, mit Überlebende
U 347 - westlich von Narvik durch WABOs vernichtet-Totalverlust
U 361 - westlich von Narvik durch WABOs vernichtet-Totalverlust
durch die Alliierten 1945 erbeutete U-Boote in Narvik, die dann später versenkt wurden
U 294, 295, 312, 313, 318, 363, 427, 481
Wenn man jetzt noch die Zahl der versenkten oder vernichteten U-Boote vor der gesamten norwegischen Küste hinzu rechnet, so wird schnell ersichtlich, wie wichtig Dönitz der Standort Norwegen war. An der kompletten Süd-und Westküste, aber auch im Oslofjord wurden U-Boote versenkt.Aber nicht nur deutsche Schiffe liegen vor Narvik, auch englische, russische und norwegische Schiffe. Wir empfehlen euch den Besuch des Kriegsmuseums (Krigsminnemuseet). Es wird vom Roten Kreuz betrieben.
Krigsminnemuseet, Torghallen, 8507 Narvik
tägl. Juni-August 10-21,
März-Sept. 10-16,
sonst Mo-Fr 11-15 Uhr,
Eintrit: 40/25 NOK

Narvik im 2.Weltkrieg
Quelle:welt.de
Whale-Watching
Wer sich von euch für Wale interessiert, insbesondere für die Orcas (Schwertwal), der sollte sich den Herbst rot im Kalender markieren. Denn dann kommen diese wunderschönen Tiere in die Fjorde vor Narvik. Die größte Chance einen Orca zu Gesicht zu bekommen, habt ihr im Tysfjord, ca. 60km südl. von Narvik.
Im Frühjahr und Sommer habt ihr die Möglichkeit eventuell auch einen Pottwal bestaunen zu können, allerdings braucht ihr dafür eine große Portion Glück. Nur die männlichen Tiere kommen vereinzelt in die Fjorde. Hier ist Andenes im Norden der Vesterælen das beste Gebiet. Versucht bitte nicht auf eigene Faust eine Walsafari zu unternehmen, ihr sucht euch einen Wolf. Whale-Watching-Touren werden angeboten. Sie sind zwar nicht besonders preiswert und eine Garantie auf einen Wal bekommt ihr auch nicht, aber es ist immer noch besser,
sich den Profis anzuschließen, als den ganzen Tag zig Liter von Sprit zu verfahren, in der Hoffnung, irgendwann taucht mal ein Gigant der Meere auf.
Wer sich für eine professionell organisierte Tour interessiert, denen empfehlen wir folgenden Links:
www.wale-beobachten.de
www.fcn.no

Quelle: fcn.no

Zentrum von Narvik
Tromsø - das Tor zum Eismeer
Tromsø ist mit knapp über 68 000 Einwohnern die größte Stadt in Nordnorwegen. Der wichtigste Arbeitgeber ist das Universitätsklinikum in Nord-Norwegen mit etwa 4.500 Angestellten. Bis zum Polarkreis sind es ca. 344km Luftlinie, mit dem Auto so um die 600km (wenn man über Kilpisjärvi durch Finnland, an der schwedischen Grenze entlang fährt, sind es nur rund 500 km).

Der Flughafen befindet sich auf der Insel Tromsøya, also sehr Zentrumnah. Er ist der wichtigste Flughafen in Nordnorwegen. Von hier habt ihr eine Direktverbindung nach Oslo und anderen kleineren Flughäfen in Norwegen.

Die Touristeninformation befindet sich in der Kirkegata 2, 9253 Tromsø




Quelle: google earth
Tromsø besitzt nicht nur die nördlichst gelegendste Kathedrale der Welt (Eismeerkathedrale), sondern auch eine der größten Universitäten Norwegens. Das Zentrum der Stadt ist relativ übersichtlich und erstreckt sich immer an der Storgata entlang. Einige ältere Holzhäuser haben sogar den 2.Weltkrieg überstanden, werden
aber von den unzähligen Neubauten regelrecht erdrückt. Im 2. Weltkrieg stellte die Stadt, neben Narvik, einen wichtigen Außenposten der Wehrmacht dar. Von hier aus wurden die großen Geleitzüge angegriffen. Etliche
große Schiffe wurden durch deutsche U-Boote versenkt.

die Eismeerkathedrale
Bei gutem Wetter solltet ihr unbedingt mit der Seilbahn auf den 420m hohen Hausberg Storsteinen fahren. Von dort habt ihr einen grandiosen Panoramablick über die Stadt.
Da Norwegen über eine Vielzahl an Museen verfügt, hat Tromsø natürlich dahingehend auch etwas zu bieten.
Sehr interessant ist das Polarmuseum, das dem norwegischen Polarforscher Roald Amundsen gewidmet ist, der ja bekanntlich der erste Mensch am Südpol war.
Das Museum ist in einem alten Lagerhaus von 1837 untergebracht.
tägl. Mitte Juni-Mitte August 10-19,
März-Mitte Juni und Mitte August-Ende Sept. 11-17,
Okt.-Febr. 11-15 Uhr
Eintritt: 50/10 NOK

Anflug auf Tromsø
Wer sich für die Region Lappland interessiert, der sollte dem Universitätsmuseum einen Besuch abstatten. Das Museum zeigt eine der größten Ausstellungen zur samischen Kultur und Geschichte Lapplands. Desweiteren gibt es eine Nordlichtausstellung, ein Aquarium, Fossilien und eine Freilichtabteilung.
Juni-August tägl. 9-18,
sonst Mo-Fr 9-15.30, Sa. 12-15, So. 11-16 Uhr
Eintritt: 40/20 NOK
Alta-die Stadt der Gegensätze
Alta ist die größte Stadt in der Provinz Finnmark.
In Alta leben circa 19.066 Menschen. Sie ist damit die weltweit nördlichste Ortschaft mit mehr als 10.000 Einwohnern.
Aber warum nun Stadt der Gegensätze??
Da sich die Stadt nördlich des Polarkreises befindet, geht hier die Sonne vom 16. Mai bis zum 26. Juli nicht unter und vom 24. November bis zum 18. Januar nicht auf.
Wer von euch gerne Polarlichter sehen möchte, ist in Alta genau richtig, allerdings nur in den Wintermonaten ist dieses Naturschauspiel zu bewundern. Alta ist ca.230km vom Nordkap entfernt und liegt am Altafjord.

Die Touristeninformation befindet sich im Parksenteret, 9510 Alta

Der Flugplatz befindet sich im Stadtteil Elvebakken und ist der Größte in der Provinz Finnmark. Von hier aus starten täglich Direktflüge nach Oslo, Tromsø und in alle kleineren Orte Lapplands.



In Alta mündet die von Süden kommende norwegische Staatsstraße 93 in die E6, daher ist die Stadt sehr gut mit dem Auto erreichbar. Eine Zugverbindung gibt es, wie bei vielen Nord-Norwegischen Städten nicht. Lediglich eine Busverbindung besteht.
Die Hurtigrute läuft Alta nicht mehr an.

Der Altafluß zählt zu den besten Lachsflüssen was Norwegen zu bieten hat. Die Angelkarten sind enorm teuer und die Angelplätze heiß begehrt, soll heißen, rechtzeitiges Erscheinen, sichert gute Plätze.
Ca. 30km von der Stadt entfernt bildet der Fluß einen mehrere Kilometer langen und bis zu 500m tiefen Canyon. Übrigens der größte in Nordeuropa. Erreichbar ist der Canyon über die Straße nach Gargia, oder mit dem Boot von Alta aus.
Wanderfreunden empfehlen wir den Aufstieg zum Hålddetoppen, auf dessen Gipfel das erste Nordlichtobservatorium errichtet wurde. Allerdings müßt ihr gut 3 Stunden Fußmarsch in Kauf nehmen. Immerhin geht es auf 904m hoch. Das Observatorium ist nicht mehr in Betrieb.
Westlich von Alta könnt ihr euch den 9.größten Gletscher Norwegens ansehen. Mit seinen 46 Quadratkilometern und seinen 1200m Höhe ein schönes Naturerlebnis. Er ist der einzigste Gletscher der noch ins Meer kalbt. Über die Straße 882 ist der Gletscher zu erreichen.
Wer mit Familie nach Alta reist, dem empfehlen wir den Besuch des
Alta Friluftspark, Sorriniva 20, in 9518 Alta.
Ein sogenanntes Aktivitätszentrum direkt am Fluß. In den Sommermonaten könnt ihr mit dem Boot zum Alta-Canyon düsen und im Winter an einer Schneescootersafari teilnehmen. Auch immer wieder gerne genommen und ein Gaudi für die gesamte Familie, ist die Übernachtung in einem Iglo-Hotel. Ein nicht ganz preiswerter Spaß, aber ein Erlebnis der besonderen Art.
Unmittelbar westlich der Stadt befindet sich am Kåfjord, ein Museum, in dem Gegenstände aus dem deutschen Schlachtschiff Tirpitz ausgestellt sind. Das Schiff war während des Zweiten Weltkriegs mehrere Jahre im Altafjord stationiert und gehörte der Bismarckklasse an. Sie war nicht nur das größte jemals in Deutschland gebaute Schlachtschiff, sondern ist zudem bis heute das größte in Europa vollendete Kriegsschiff. Nach mehreren Angriffen wurde das Schiff am 12. November 1944 bei einem Luftangriff der RAF im Sandnessund (eine Meerenge südwestlich der Insel Tromsøya) zum Kentern gebracht. Das Wrack wurde in den 50er Jahren von einem norwegischen Bergungsunternehmen am Ort seines Untergangs verschrottet.

die Tirpitz-ein Gigant unter den Kriegsschiffen
Quelle:Wikipedia
Südlich des Zentrums, in Hjemmeluft, befindet sich ein großes Areal mit alten Felsritzungen. Übrigens seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe.
Gute und traditionelle, samische Küche könnt ihr im Gargia Fjellstue,Gargiaveien 36, ca. 25km südlich von Alta gelegen, geniessen. Die Preise haben ein mittleres Niveau, aber es lohnt sich jedem Fall.

Hammerfest-die Möchtegern-Stadt
Nicht besonders groß, überschaubare Einwohnerzahl, aber immer noch der Ansicht, sie sei die nördlichst gelegenste Stadt der Welt. Stimmt aber nicht. Da gibt es Honningsvåg, die in den 90’er Jahren den Stadtstatus erhielt. Aber auch das wäre rein geografisch immer noch nicht richtig. Barrow in Alaska liegt noch nördlicher. Nur durch eine Vereinbarung darf Hammerfest sich weiterhin als die nördlichst gelegenste Stadt der Welt bezeichnen-und das nennen wir Möchtegern-Stadt.

Die Touristeninformation befindet sich in Hamnegata, 9615 Hammerfest

Der Flugplatz befindet sich in Finnmarksveien 70,9600 Hammerfest und besitzt eine der kürzesten Start- und Landebahnen, die für den Linienflugbetrieb zugelassen sind.
Da wir es auch wieder mit einer Stadt zu tun haben, die nördlich des Polarkreises liegt, gibt es demzufolge auch die Lichtunterschiede. Also im Sommer nur hell und im Winter dunkel. Die Sonne geht zwischen dem 19. Mai und dem 26. Juli nicht unter und vom 22. November bis zum 21. Januar nicht auf. Wegen der langen Winternächte bekam die Stadt als eine der ersten in Europa 1891 eine elektrische Straßenbeleuchtung.
Dafür kann sich Hammerfest aber rühmen, die wohl nördlichste Hochschule zu haben, eine Maßnahme, um die jungen Einwohner in der Stadt zu halten. Ob es letztendlich etwas bringt sei dahingestellt, denn der Hauptwirtschaftszweig ist die Fischindustrie. Früher war Hammerfest auch ein wichtiger Anlaufhafen für die Walfänger.
Seit einigen Jahren wird in der Nähe der Stadt Erdgas gefördert, dank des entdeckten Erdgasfeldes „Schneewittchen“. Der dadurch bedingte Reichtum, spiegelt sich in der Entwicklung der Stadt wieder. Es entstehen immer neue Gebäude und das Preisniveau steigt rasant an.

Der Tourismus spielt eine ebenfalls wichtige Rolle, dank der Nähe des Nordkaps. Die Hurtigrute läuft Hammerfest an und die E6 ist knapp 60km entfernt.
Mit der Hurtigrute könnt ihr frühmorgens in Hammerfest einsteigen, schippert dann gut 5 Stunden bis Honnigsvåg und von da fährt ein Bus zum Nordkap. Der Bus benötigt ca. 1h Fahrzeit. Zurück geht es dann mit dem Linienbus nach Hammerfest.
Da Hammerfest im 2.Weltkrieg erheblich zerstört wurde, gibt es ein Museum, das die Schäden und den Wiederaufbau der Stadt dokumentiert.
Ihr findet das Museum in Kirkegata 21, 9600 Hammerfest.
Sommer Mo.-Fr. 9-16, Sa.+So. 10-14 Uhr, im Winter Mo.-Sa. 11-14 Uhr, Eintritt: 50NOK, für Kinder frei.
Die Lutherische Kirche und die gegenüber liegende Kapelle waren die einzigsten Gebäude, die den Krieg schadlos überstanden hatten.

Über einen Serpentinenweg gelangt ihr vom Zentrum aus, auf den 80m hohen Hausberg Salen, von dem ihr eine schöne Aussicht auf die Stadt habt und wenn euch danach der Hunger plagt geht ihr in das Restaurant „Turistua“.





so sah Hammerfest um 1890 aus
Quelle:wikipedia
An dieser Stelle ein paar weitere Links mit Stadtplänen größerer norwegischer Städte
Bærum
Arendal
Kristiansand
Mandal
Flekkefjord
Egersund
Haugesund
Florø
Kristiansund
Steinkjer
Namsos
Kirkenes